Monthly Printable #April2017

Wer ist noch alles der Meinung, dass Drucker bösartige Kreaturen sind, die Angst sowie Eile spüren können?

Bei mir läuft das immer so ab:

Mein Drucker: Gib mir magenta! Magenta ist leer!

Ich: Du brauchst kein magenta, es ist ein Schwarz-Weiß-Dokument.

Drucker: Gib mir magenta, sonst druck ich nicht!

Ich: Hier bitte, da hast magenta. Jetzt druck.

Drucker: Ich will cyaaaaan!

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Jedenfalls ist allseits bekannt, dass Drucker zudem auch sehr sensibel sind und man laut Mediamarkt-boy mindestens einmal pro Monat drucken muss weil „schonscht de Druckkobf em aasch geht“.

Also hab ich mir folgendes einfallen lassen: wenn ich einmal im Monat drucken soll, dann wenigstens etwas Sinnvolles. Darum gibt es auf meinem Blog jetzt jeden Monat ein printable als freebie mit jeweils wechselndem Motto.

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Da ich diesen Monat Geburtstag hatte, ist das Thema Geburtstag bzw. Geburtstagswunschliste (ich liebe Listen).  Bei mir ist das nämlich immer so, dass ich das ganze Jahr über beim Bummeln oder Shoppen oder Internetsurfen Sachen sehe und mir so denke „Ohhh wie schön. Leider bin ich grade zu geizig mir das zu kaufen….Ha! Ich wünsch mir das einfach zum Geburtstag!“ Und dann vergess ich es wieder. Ein paar Wochen vor meinem Geburtstag, wenn alle anfangen zu fragen, was ich mir denn wünsche, breche ich immer in Schweiß aus und durchforste mein Gehirn nach der Sache, bei der ich mir 4 Monate zuvor gedacht habe, dass ich sie unbedingt haben muss.

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Mancher würde jetzt sagen „Wenn man sich das nicht merken kann, war es auch nicht so wichtig und man braucht es eigentlich gar nicht.“ Em ja. Das ist ja manchmal auch der Sinn von Geschenken. Es ist keine lebensnotwendige Sache, aber man mag es trotzdem irgendwie haben. Klar hab ich schon eine Armbanduhr. Aber wo steht, dass es verboten oder sozial inakzeptabel ist, sich dieselbe Uhr nochmal in einer anderen Farbe zu wünschen?

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Darum hab ich angefangen, mir alles aufzuschreiben, was ich mir wünsche. Und wenn man die Listen ein paar Jahre aufhebt, sieht man von ganz alleine, welche Sachen noch „unerfüllt“ sind, weil sie halt einfach doch nicht so wichtig waren.

Hier gibt es jedenfalls die Listen zum Ausdrucken. Es gibt eine mit vorgegebenen Kategorien, die so auf die meisten weiblichen Menschen zutreffen, sowie eine Blanko-Liste, in der man die Kategorien selber eintragen kann. Eine meiner eigenen Kategorien ist übrigens „Disney-Filme“.

Geburtstagswunschliste

Geburtstagswunschliste_Blanko

Und Ihr so? Schreibt ihr auch so gerne alles auf Listen? Welche Listen habt ihr?

Alles Liebe,

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{DIY} Geometrische Schmuckhalter

Ok, geometrisch ist vielleicht ein bisschen übertrieben. Eigentlich sind die Klötzchen ja nur dreieckig. Aber wir wollen mal bei der korrekten Fachterminologie bleiben.

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Also, geometrische Schmuckhalter. Eigentlich habe ich mich bisher immer gesträubt, so eine Pipifax-DIY-Anleitung zu machen. Aber im Prinzip lese ich mir selbst auch so gut wie nie eine Anleitung durch, sondern hole mir in solchen Posts nur Inspiration.

Darum: I proudly present the Bastelanleitung.

Man braucht:

Holz

Schmirgel- oder Schleifpapier

Säge

evtl. Holzlasur

Vorweg: Es ist in jedem Fall vorteilhaft, ein männliches Wesen parat zu haben, das die entsprechenden Befehle für diese Anleitung ausführt. Da sie Klötzchen relativ klein sind, kann es sich für ungeübte schwierig gestalten, das Holz zuzusägen.

  1. Holz besorgen. Am besten eignet sich hartes Holz, wie z. B. Buche. Man kann aber auch jedes Holz nehmen, das man gerade zur Hand hat. Oft haben örtliche Bauhöfe oder Baumärkte kleinere Holzreste übrig, einfach mal fragen.
  2. Formen anzeichnen. Hier kann man sich so richtig austoben, es muss auch garnicht akkurat und gleichschenklig sein. Eine Freude für mich alle, die in Geometrie im Matheunterricht verzweifelt sind.
  3. Sägen. Bei mir hat das nach Kulleraugen und Wimpernaufschlag mein Daddy gemacht. Wir haben so eine Art Tischkreissäge, bei der man verschiedene Winkel einstellen kann. Viele Baumärkte nehmen aber gegen geringes Entgelt auch Sägeaufträge an.
  4. Kanten und evtl. Oberflächen mit Schmirgelpapier glätten.
  5. Optional: mit Holzlasur anstreichen und trocknen lassen. Holzlasur bekommt man in vielen verschiedenen Holztönen im Baumarkt, kleinste Einheit kostet zw. 8 und 10 €.

Das wars eigentlich auch schon. Wie gesagt, recht simpel. Jedenfalls bin ich jetzt im Holzfieber und warte auch die ersten richtig warmen Tage (mind. 20 Grad), an denen ich Holzfäller und Handwerker spielen kann.

Und ihr so? Habt Ihr auch schon Holzprojekte gemacht?

Alles Liebe,

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Craft fair for beginners – Was man als Hobbykünstler wissen muss

Zum Schreiben dieses Beitrages habe ich mich entschlossen, da ich, als ich selbst nach diesem Thema gegoogelt habe, ernüchternd wenige Ergebnisse gefunden habe.

Aber nun habe ich Erfahrung gesammelt, die ich teilen möchte um das Internet um einen Ratschlag mehr zu bereichern.

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Jeder hat ja bekanntermaßen irgendein Hobby. Und das will man natürlich auch zeigen. Gerne würde ich täglich auf Instagram posten, wie weit ich in der App runtastic gelaufen bin und ganz stolz mein tolle Sportoutfit präsentieren. Nur leider habe ich weder Sportoutfits noch schaffe ich es, mehr als 2 Minuten ohne japsen und stolpern zu joggen.

Aber dafür kann ich basteln. Näh. Basteln klingt immer so nach Kindergarten. Nennen wir es kreatives Arbeiten. Aber Materialien für Basteleien kreatives Arbeiten sind oft recht teuer und es sammeln sich auch einige gebastelte kreativ gearbeitete Werke an.

Da bietet es sich natürlich an, diese zu verkaufen.

Eine tolle Möglichkeit dafür sind lokale Hobby- und Künstlerausstellungen. Das Prinzip ist ähnlich wie beim Flohmarkt. Es wird eine Gebühr für den laufenden Meter verlangt und oft werden sogar Tische und Wände gestellt.

Als ich das erste Mal bei einer solchen Ausstellung mitgemacht habe, war ich anfangs etwas planlos. Was muss ich beachten? Wie viel kann ich für meine Sachen verlangen? Wie viele Sachen soll ich herstellen? Was wenn niemand etwas kauft?

Viele Tipps habe ich online nicht gefunden. Darum gibt es jetzt von mir eine kleine Liste, was man beachten sollte und was wichtig ist.

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Wie viel soll ich herstellen?

Ich stand am Anfang vor der großen Frage, wie viel ich von welchem Artikel brauche.

Man kann das ganz grob an folgenden Kriterien festmachen:

Preis

Postkarten für 1 € werden eher gekauft als Turnbeutel für 20 €.

Nützlichkeit

Schlüsselanhänger und Glasuntersetzer hat jeder. Je individueller und ausgefallener die Idee ist, desto eher findet sie Interessenten. Dabei sollte jedoch die Nützlichkeit und Alltagstauglichkeit nicht außer Acht geraten.

 

Wie viel kann ich dafür verlangen?

Bei der Preisfindung gibt es viele Formeln, an die man sich angeblich halten soll. Doch dafür muss man zunächst einmal wissen, was der Artikel in der Herstellung kostet. Darum ist es wichtig, Kassenzettel und Bestellscheine aufzubewahren, nicht zuletzt auch zu Buchhaltungszwecken.

Ich habe mich an folgender Formel orientiert:

Herstellerpreis x 3 = Verkaufspreis

Man muss dabei jedoch immer flexibel bleiben. Manche Materialien sind teurer, manche Materialien hat man eh schon zuhause und manche Materialien kosten vielleicht sogar gar nichts. Am Ende muss man sich immer fragen „Würde ich selbst so viel dafür bezahlen?“

Als Hobbykünstler ist die Preisfrage immer die schwierigste. Bestenfalls sind sich alle Besucher der Ausstellung vollkommen bewusst, wie viel Arbeit und Zeit dahintersteckt und sind durchaus bereit, für eine Kette 15 € zu bezahlen, obwohl man eine ähnliche im Laden für 5 € bekommt. Doch die Realität sieht leider in den seltensten Fällen so aus. Ich finde es erstrebenswert zumindest die Materialkosten auszugleichen, denn es ist und bleibt ja immer noch ein Hobby und nicht die Haupteinnahmequelle.

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Was muss ich zur Ausstellung alles mitnehmen?

Mal abgesehen von Tischen, die oft gestellt werden sind folgende Dinge unablässlich:

– Stühle

– Visitenkarten

– evtl. Quittungen und Bestellformulare

– Taschenrechner

– Block und Stifte für Notizen

– Wechselgeld (30-50 €)

Außerdem ist es schön, sich für ruhigere Zeiten eine Beschäftigung mitzunehmen, denn nichts wirkt unansprechender als ein Standbesitzer mit der Nase im Smartphone. Viel netter wirken Handarbeitstätigkeiten wie häkeln, stricken oder zeichen um sich zu beschäftigen.

Ich empfehle, sich einen Partner mitzunehmen, mit dem man sich unterhalten kann, der bei geschäftigen Zeiten mithilft, die Kunden zu bedienen und der auf den Stand aufpasst, wenn man mal eine Pause braucht.

Bezüglich Preis und Wechselgeld: Es ist sinnvoll, die Preise nicht an denen im Laden alà 6,99 € zu orientieren. Es gilt „Je krummer der Preis, desto mehr Wechselgeld brauche ich“. Am besten Preise wählen, die höchstens auf 0,50 € enden, so spart man die kleinen Münzen.

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Wie baue ich meinen Stand auf?

Je nach Örtlichkeit und Untergrund empfiehlt es sich, eine weiße Tischdecke oder hellen Stoff zum abdecken des Tisches mitzubringen. Ansonsten gilt es, Raum und Örtlichkeiten bestmöglich auszunutzen. Man kann z.B zwei Tische in L-Form stellen um Platz zu sparen und die Verkaufsfläche zu maximieren, auf die Tische kleine Regale bauen, um Raum zu schaffen, neben den Stand eine Schneiderpuppe und/ oder eine Kleiderstange stellen, um die Produkte besser zu präsentieren.

Je nach Artikelgröße kann man Produkte auf verschiedene Arten hervorheben.

Bei großen Artikeln ist es am besten, nur ein oder zwei Teile auf dem Tisch zu präsentieren und den Rest im Hintergrund oder vor dem Tisch zu platzieren. Bei kleinen Teilen bietet es sich an, ein oder zwei Teile aufwändig, evtl. noch mit Anwendungsbeispiel, in den Fokus zu rücken und den Rest sichtbar in einem Behälter, Kiste, großem Vorratsglas o. ä. aufzubewahren.

 

Wie mache ich meinen Stand attraktiv und wie gewinne ich Kunden?

Je auffälliger der Stand und die Produkte, desto eher fällt man auf. Man kann beispielsweise bunte Banner aufhängen oder Gegenstände nutzen, die nicht jeder Stand hat, wie z. B. eine auffällige Schneiderpuppe, einen großen Standspiegel, eine Lightbox, eine hübsche Kommode zu Präsentation der Produkte. Es gibt hier, abhängig von Örtlichkeit und eigener Ausrüstung, beinahe endlose Möglichkeiten.

Aber Aussehen alleine tut es bekanntlich nicht. Die klassische Kundenetikette sollte man auch draufhaben. Freundlich, hilfsbereit, kommunikativ. Viele Leute wollen einfach auch nur etwas über die Arbeit erfahren, interessieren sich für das Hobby und den Menschen dahinter, ohne etwas zu kaufen. Dafür sollte man auch offen sein. Man muss nicht jedem auf Teufel komm raus etwas verkaufen.

Hilfreich ist es, sich Freunde, Verwandte und Bekannte als Besucher einzuladen. So hat man in jedem Fall immer ein paar Leute vor dem Stand, mit denen man sich unterhalten kann. So sieht es stets aus, als wäre der Stand gut besucht, das suggeriert gute Produkte und lockt wiederum weitere Kunden an.

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Was, wenn ich nichts verkaufe?

Vor diesem worste case szenario hat jeder Aussteller insgeheim Angst. Natürlich kann man nie genau voraussagen, wie die Produkte ankommen. Aber man kann sich in vorhinein Rat und Feedback aus dem Freundes- und Familienkreis holen, wie die Produkte dort ankommen. Auch ist das A und O Werbung, Werbung, Werbung. Je mehr Leute von der Ausstellung erfahren, desto mehr potientielle Kunden kommen.

Wenn man auf qualitatives Material, sorgfältige Verarbeitung und gute Präsentation achtet, wird man in jedem Fall irgendetwas verkaufen. Denn wenn man sich Mühe gibt, steckt Herz und Seele in den Produkten und das kann der Kunde sehen. Und letzten Endes würde man ja nie etwas herstellen, was man nicht auch selbst schön findet, und es ist dabei dann nicht so abwegig auch den Geschmack eines anderen zu treffen.

Muss ich nach der Ausstellung noch etwas tun?

Wenn die Ausstellung vorbei ist, sollte man Bilanz ziehen für das nächste Mal. Daher ist es sinnvoll, sich vor der Ausstellung ein kleines Inventar aufzustellen und während der Ausstellung aufzuschreiben, wie viel man von welchem Produkt verkauft hat.

So kann man am Ende auswerten, was man beim nächsten Mal wieder mit ins Sortiment aufnimmt und was man weglässt, weil es nicht gut verkauft wurde.

Außerdem gibt es ja vielleicht sogar Bestellungen oder Kundenwünsche, ein bestimmtes Produkt in einer bestimmten Ausführung zu bekommen.

Und wenn man während der Ausstellung Lob oder vor allem Kritik bekommt, kann man diese im Nachhinein versuchen umzusetzen. Vielleicht entstehen daraus sogar neue Produkte.

 

Ich hoffe, diese Erfahrungen und Tipps sind einigermaßen hilfreich und verständlich. Im Endeffekt macht auch die Erfahrung viel aus. Hat man den Startsprung erst einmal hinter sich, wird alles einfacher.

Und ihr so? Habt ihr schon mal bei einer Hobbyausstellung mitgemacht? Was sind eure Erfahrungen und Tipps?

Liebste Grüße,

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Cloud Bread und Cottage Cheese Bites

Neulich mein Freund so: Ich mach ab sofort Diät und geh trainieren.

Ich so: Ohja, ich mach mit!

Meine Motivation so: Dein Ernst?

Mein innerer Gourmet so: *in Ohnmacht fall*

Das ganze wäre ja nicht so schlimm, Sport machen und viel Trinken und so fällt mir jetzt nicht mega schwer. Und gesünder leben ist eh besser. Aber die Tatsache, dass ich kein Waldpilz-Reh-Stroganoff mit Salzkartoffeln und zum Nachtisch einen Becher Ben und Jerry’s mehr essen darf, mach mich schon irgendwie fertig.

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Weil das Essen auf den Low Carb Diätplänen ist so gar nicht mein Fall. Ganz oben auf der Bäh-Liste steht das Eiweißbrot. Angefangen bei der Farbe über Konsistenz zum Geschmack ist das für mich eine Zumutung für meine sonst so verwöhnten Geschmacksnerven. Aber dank unserer modernen Informationsgesellschaft habe ich Alternativen gesucht und gefunden.

Cloud bread ist ja eh schon all over pinterest und blogger und sowieso. Und so schwer ist das Rezept ja auch nicht. Und vom Gesamtbild her finde ich das sehr akzeptabel im Gegensatz zum ollen Eiweißbrot.

Man braucht:

3 Eier
3 EL Quark/Frischkäse
1/4 TL Backpulver
Salzallerlei zum Bestreuen

1. Eiweiß steif schlagen.
2. Restliche Zutaten vermengen und Eiweiß unterheben.
3. Mit Salz (ich hatte Fleur de Sel aus dem Urlaub), Sesam, Kräutern etc. bestreuen.
4. Bei 150° für 15-20 Minuten backen.

Das einzige, womit das Cloud bread mich geärgert hat, war die Tatsache, dass es sich nicht gescheit vom Backblech lösen ließ. Genauso wie bei den Macarons (die ja dank Diätplan von der Speisekarte verbannt sind). Man sieht also, dass man nicht mal bei der Diät vor gemeingefährlichen Selbstklebelebensmitteln geschützt ist. Aber man kann ja auch nicht alles haben.

Beim Suchen bin ich dann noch auf ein zweites Rezept gestoßen, was ich irgendwie auch ganz nett fand, weil ich Hüttenkäse schon immer mal ausprobieren wollte, aber nicht wusste, wie. So geht es mir übrigens bei den meisten Trend-Lebensmitteln.
So gehen die Hüttenkäsetaler:

Man braucht:
200 g Hüttenkäse
100 g Tomaten, gewürfelt (ich hab mit Paprika mischen müssen, weil wir Sonntagabends nur noch insgesamt 63 gTomaten im Kühlschrank hatten)50 g Mehl
Gewürze und Kräuter wer mag

1. Alles vermischen und kleine Häufchen aufs Backblech setzen.
2. Bei 180° 20-25 Minuten backen.

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Ich hab mit Freude festgestellt, dass alle Rezepte eigentlich voll easy sind und bin eifrig am Suchen, was ich als nächstes ausprobiere.

Und Ihr so? Welche Ernährungsexperimente hab Ihr schon gemacht?

Liebste Grüße,

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{DIY} Cutting Board Design

Ich tu mich ja immer ein bisschen schwer mit den Titeln für die Posts. Bei mir gibt es dafür immer bestimmte Parameter, die erfüllt sein müssen.

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Erstens, immer auf Englisch, weil auf Englisch alles cooler klingt. Dann soll in geschweiften Klammern die Kategorie davorstehen, damit man gleich weiß, um was in etwa es geht. Und zuletzt, finde ich, sollte der Titel nicht mehr als 3 oder 4 Wörter enthalten, weil keiner Bock hat mehr zu lesen.

War also schwierig dieses Mal. „Custom Designed Wooden Cutting Boards“ wäre zu lang, „Pyrographed Cutting Boards“ würde keiner verstehen, ich musste selber erstmal googeln, dass Bandmalerei auf Englisch Pyrography heißt.

Und „Hölzerne Schneidebretter mit Brandmalerei verschönert“ hätte mir selbst antiperfektionistische Albträume bereitet. Aber gut. So ischs worre (badensisch für „So ist es nun geworden“).

Jetzt weiß man immerhin worum es geht. Die Holzbrettchen waren ursprünglich als Weihnachtsgeschenkeideen-Post (wieder so ein blödes Wort -.-) gedacht, aber so what. Holzbretter kann man das ganze Jahr verschenken oder selbst behalten.

Man braucht:

Holzbrett(er), möglichst aus weichem Holz, je nach Brandmalgerät
(meins ist von hier)

Brandmalgerät, zur Not geht auch Papas Lötkolben (bei mir hats zumindest funktioniert)

Eine bebilderte Schritt-für-Schritt-Anleitung gibt es heute nicht, weil Lötkolben halten, gerade Linien Malen, nicht die Finger verbrennen UND Fotos machen war dann doch etwas zu viel Multitasking *hüstel*.

  1. Mit einem weichen Bleistift die gewünschten Muster vorzeichnen.
  2. Lötkolben oder anderes Brandmalfähiges Gerät heiß werden lassen und losbrandmalen.
  3. Abkühlen lassen (geht recht schnell) und Bleistiftlinien wegradieren

Die Technik fürs Brandmalen muss man sich mit learning by doing aneignen. Jedes Holz ist unterschiedlich; weiches Holz wie Weide, Linde oder Nadelholz lässt sich sehr einfach bearbeiten. Allerdings sind fast alle Schneidebretter aus hartem Holz, meistens Buche, weil es robuster ist.

Zudem waren die recht günstigen IKEA Brettchen aus mehreren Abschnitten zusammengesetzt, was den Vorgang noch etwas erschwert. Ist aber alles machbar, mit etwas Übung hat man den Dreh schnell raus und außerdem kann sich das Resultat als DIY-Geschenk sehen lassen.

Das Probeexemplar hab ich dann selbst behalten. Kleiner Tipp am Rande: nicht in die Spülmaschine.

Liebste Grüße,

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{Crafting for Christmas} Gift Wrap + free printable

Hallo alle zusammen :) Hier bin ich wieder. Was für ein Jahr ey. Aber egal, das Jahr ist ja eh bald vorbei. Und wir alle wissen natürlich was vorher noch kommt. Ist ja all over Instagram, Pinterest und so.

Alle verfallen in diesen künstlichen Stress, so àla „OMG ich muss noch sooooo viele Geschenke kaufen und überhaupt, ich hab gar keine Zeit zum Plätzchen backen, und außerdem ist es ja eh kein weihnachtliches Wetter so ohne Schnee und ich muss ja auch noch dies, das, pi pa po.“

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Aber guess what: ich hab schon 90 % der Geschenke, 8 Sorten Plätzchen in 5 Tagen gebacken und die Weihnachtsplayliste auf Spotify läuft rauf und runter. Mein Geheimnis: Weihnachten ist mein allerliebstes Lieblingsfest und es ist mir wurscht ob es schneit oder nicht und ich lass mich auch nicht künstlich stressen. Bei mir ist alles im Flow :)

Es gibt da aber dann doch eine Sache, vor der ich mich immer ein bisschen drücke, nämlich dem Einpacken der Geschenke. Mir ist es am liebsten, wenn sich meine Liebsten Dinge wünschen, die symmetrisch und am besten quadratisch sind. Andere Formen kann ich nämlich nicht einpacken. Allgemein sieht das bei mir dann immer aus, als hätte es ein epileptischer Trampeltierelephant eingepackt.

Zudem kommt dann das kleine Stimmchen im Kopf. „All das Papier fliegt doch nach dem Auspacken eh in den Müll. Wegen dir müssen Bäume steeeeeeeerben…..“.

Und außerdem finde ich das Geschenkpapier, was es zu kaufen gibt irgendwie oll und langweilig. Darum mach ich das schon seit Jahren immer selber. Ich hab es schon bestempelt, be-Kartoffel-druckt, oder einfach alles in schöne beklebte Papiertüten (die kann man mehrmals verwenden) reingesteckt.

Nachdem ich nun aber im letzten Jahr zur Pinterestverrückten geworden bin, hab ich da mal nach hübschen, schlichten, schwarz-weißen (passt am besten zu meinem braunen Packpapier), puristischen Freebie-printables gesucht. Natürlich hab ich meinen surrealen Ansprüchen entsprechend nichts gefunden.

Daher mal wieder die Erkenntnis: Mach ichs mir halt selber.

War auch ganz easy. Ein paar schöne Schriften auf dafont.de runtergeladen, bisschen rumprobiert und voila. Es sind dabei sogar ein paar Geschenkanhänger bei rumgekommen. Sehet und staunet:

Paper 1

Paper 2

Paper 3

Paper 4

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Natürlich kann man mit dem Din A4 Format nicht so große Sachen einpacken, aber für meine Verhältnisse hat es ganz gut gereicht.

Die bronzefarbenen Anhänger auf den Bildern habe ich schon im November gemacht, ganz einfach aus Modelliermasse (ich kauf meine immer hier). Diese wird dann ausgerollt und dann kann man irgendwelche Muster draufmachen, entweder man drückt ein Spitzendeckchen drauf oder Tannenzweige, ich hab zum Beispiel meine Prägefolder von der Big Shot genommen. Dann ansprühen; wer den Vintage Effekt noch will malt sie dunkel an und wischt es dann gleich wieder mit einem Schwämmchen ab.

Beim Einpacken hab ich mir dieses Jahr mal wieder viel Mühe gemacht und es trotzdem nicht geschafft es so hinzubekommen wie die Verkäuferinnen im Geschäft. Aber ich bin trotzdem ganz zufrieden.

Da ich nun wieder mehr Zeit habe, gibt es in den nächsten Tagen noch ein paar Geschenkideen. Natürlich auch selbergemacht ;)

Und ihr so? Auch schon im Weihnachtstress oder schon im Keks-Koma?

{Travel} Mein München

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Ja, mich gibt es noch. Es gibt folgende Gründe für meine Untätigkeit, was das posten angeht, sucht euch einfach den aus, der euch am besten gefällt:

Müdigkeit, Arbeitsüberlastung, Freizeitstress, Prüfungsstress, kaputter PC, Einfallslosigkeit und (am wahrscheinlichsten) Prokrastination.

Nun gut. Für diejenigen, die sich eh bloß die Bilder anguggen, geht es HIER los.

Dieses Jahr fiel der Sommerurlaub aus beruflichen Gründen etwas kürzer aus (wird evtl. noch nachgeholt) und darum gab es einen kurzen Städtetrip in mein heißgeliebtes München.

Da ich schon öfter dort war, hab ich mal ein bisschen gegoogelt, was es da noch so gibt außer dem üblichen Reiseführerkram. Aber leider gibt es gar nicht so viele Beiträge im Internet bzw. auf Blogs über Städtereisen nach München. Zumindest keine, die tatsächlich etwas taugen. Außer man will sich durch endlos lange Foren-threads scrollen in denen alle Tipps 5-6-mal vorkommen.

Daher mein Entschluss: ich werde das Internet um einen weiteren herausragenden *hustselbstironiehust* Beitrag über München bereichern. You’re welcome, humanity.

Ok, wieder ernst. Also ich hab mal meine 10 Liebsten Dinge aufgelistet, die ich in München tue, anschaue, unternehme und anstelle. Natürlich sind auch ein paar dabei, bei denen sich München-Kenner an den Kopf langen (wie wir in Baden sagen) und denken ‚Wow, wie individuell‘. Aber vielleicht entdeckt ja der ein oder andere doch etwas neues.

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  1. Glockenbachviertel

Meiner Meinung nach der schönste Stadtteil Münchens. An einem sonnigen Tag ist es herrlich, vormittags zum Gärtnerplatz zu schlendern und an der Isar entlang zu spazieren. Außerdem entdeckt man tolle Geschäfte, wenn man sich Zeit nimmt und einen Blick in die Seitenstraßen wirft. Es gibt mindestens zwei sehr niedliche Kurzwarengeschäfte (Kurzwarenrausch und Roly Poly) und natürlich das Café Götterspeise. Dort gibt es Riesenmacarons. Mehr muss ich wohl nicht dazu sagen.

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  1. Universität (LMU)

Die Ludwig-Maximilian-Universität am Geschwister-Scholl-Platz hat einen sehr schönen, lichtdurchfluteten Lichthof mit Marmor und voll toller Architektur und so, gleich wenn man reinkommt. Außerdem ist zwischen dem Brunnen und Eingang ein in den Boden eingelassenes Denkmal für die Weiße Rose (ich hoffe ihr habt in Geschichte aufgepasst *Zeigefinger heb*). Und Anschauen koscht ja nix.

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  1. Olympiaturm

Der Olympiaturm allein für sich ist sehenswert. Die Auffahrt kostet ca. 5€ und man hat auf den beiden Aussichtsplattformen einen tollen Ausblick über München. Wenn man etwas Geld übrig hat, kann man auch einen Tisch im Restaurant 181 bestellen (Sunset 3 Gänge Menü ab 18 Uhr, ca. 50 € pro Person) und in sich drehender Schicki-Micki Atmosphäre dinieren. Die Restaurantplattform dreht sich in einer dreivierte Stunde einmal rundherum. Ist zwar etwas teurer, lohnt sich aber definitiv. Nur nicht zu viel Weinschorle trinken, manche Leute vertragen das in Verbindung mit der Drehbewegung nicht (ich rede natürlich NICHT von mir selbst).
Im Preis inbegriffen ist die Auffahrt, das Essen, Zugang zu den Aussichts-Platformen und Eintritt ins Rockmuseum (auch oben auf dem Turm). Und man muss erwähnen, dass das Essen multiple Geschmacksnerven-Orgasmen auslöst.

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  1. Biergarten am Chinesischem Turm

Das ist mein liebster Biergarten in München, weil man ihn toll mit einem Besuch im Englischen Garten verbinden kann. Ich bring mir immer Brezeln mit, weil ich die dort im SB-Restaurant unverschämt teuer finde. Ich kauf dann immer nur ein Paar Weißwürschtle mit süßem Senf und einen Radler oder so und packe dann heimlich meine Brezel aus. Hat sich bisher niemand beschwert.

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  1. Viktualienmarkt

Hier ist es voll, laut und etwas stressig, aber auch farbenfroh, mit vielen Eindrücken, Einblicken und Gerüchen. Frische Blumen, auf denen Bienen herumsummen, frisches Obst, das man direkt aus der Hand isst oder ein saftiges Leberkäsbrötle (wenn sich die unhöfliche Verkäuferin an die Reihenfolge in der Schlange gehalten hätte -.-).

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  1. Residenz

Am Odeonsplatz ein Stückchen die Straße runter ist das Residenzmuseum. Wenn man nicht gerade eine sehr laute, störende spanische Reisegruppe mit Führung dabei hat, ist die Residenz sehr sehenswert. Audioguide gibts zum Eintritt for free dazu.

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  1. Sich durch den Englischen Garten kutschieren lassen

Ja, das geht. Ist zwar auch wieder ein Kostenfaktor (ca. 17 € pro Person für 30 Minuten) aber für gehfaule Menschen (ich rede natürlich auch hier NICHT von mir selbst) genau das richtige. Die Rikscha-Fahrer kennen dann doch ein paar Ecken die man zu Fuß nicht unbedingt anlaufen würde und ihre Erläuterungen im unnachahmlichen bayrischen Dialekt sind unbezahlbar.

  1. Baden im Eisbach

Jawohl. Das macht man. Man hüpft an einer Stelle rein und lässt sich treiben, denn der Eisbach hat eine enorme Fließgeschwindigkeit. Ich hab mich dieses Mal nicht getraut, aber nächstes Mal werde ich das ganz sicher ausprobieren. Aber nur wenns warm ist; der EIS-bach heißt nicht ohne Grund so.

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  1. Shoppen

Kann man entweder vom Marienplatz aus Richtung Stachus die Kaufingerstraße rauf oder, für etwas „seltenere“ Geschäfte und Shops die Sendlinger Straße ab dem Sendlinger Tor Richtung Marienplatz runter (oder auch rauf, wie man mag). Einkaufzentrumsmäßig find ich die Riem Arkaden (U-Bahn Messestadt Ost) ganz gut (und die mich glaub ich auch, weil da hab ich viel Geld gelassen).

  1. Treiben lassen und sehen, was passiert

München ist eine lebendige und vielfältige Stadt. Wenn man mit offenen Augen und open-minded herumläuft, lernt man tolle Leute kennen, macht neue Erfahrungen und erlebt coole Dinge.
Ich wurde schon zwei Mal von Marktforschungstypen für Produkttests angequatscht und hab immer tolle Sachen geschenkt bekommen sowie Produkte zu testen. Und einmal wurden meine Freundin und ich von einem Foto-Blogger angequatscht und für sein Blog fotografiert.

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Zuletzt noch meine liebsten Restaurants:

Nona’s (früher in Schwabing, heute irgendwo außerhalb mit komischen Öffnungszeiten, sehr schade)

Hier gibt/gab es Kuchen und Gebäck in rosafarbener Atmosphäre mit Romantik-Metall-Schnörkeltischen, Bonboniere-Gläsern und einer Weiß-Beschürzten Tante Emma.

Garbo (italienisch, in Schwabing)

YinShi (chinesisch, in Schwabing)

Zum Spöckmeier (bayrisch, am Marienplatz)

Bella Italia (italienisch, im Asamhof in der Sendlinger Straße)
Hier gibt es über Mittag alle Nudelgerichte für 6,90€. Spagetti mit Meeresfrüchten in Tomatensoße. Mjam.

König Ludwig an der Messe (deutsch/bayrisch, Riem Arkaden)
Ist etwas außerhalb, aber unser Hotel war direkt nebendran. Parken könnte man im Einkaufszentrum.

Und Ihr so? Wart ihr schonmal in München? Habt ihr auch Lieblingsorte?