Cloud Bread und Cottage Cheese Bites

Neulich mein Freund so: Ich mach ab sofort Diät und geh trainieren.

Ich so: Ohja, ich mach mit!

Meine Motivation so: Dein Ernst?

Mein innerer Gourmet so: *in Ohnmacht fall*

Das ganze wäre ja nicht so schlimm, Sport machen und viel Trinken und so fällt mir jetzt nicht mega schwer. Und gesünder leben ist eh besser. Aber die Tatsache, dass ich kein Waldpilz-Reh-Stroganoff mit Salzkartoffeln und zum Nachtisch einen Becher Ben und Jerry’s mehr essen darf, mach mich schon irgendwie fertig.

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Weil das Essen auf den Low Carb Diätplänen ist so gar nicht mein Fall. Ganz oben auf der Bäh-Liste steht das Eiweißbrot. Angefangen bei der Farbe über Konsistenz zum Geschmack ist das für mich eine Zumutung für meine sonst so verwöhnten Geschmacksnerven. Aber dank unserer modernen Informationsgesellschaft habe ich Alternativen gesucht und gefunden.

Cloud bread ist ja eh schon all over pinterest und blogger und sowieso. Und so schwer ist das Rezept ja auch nicht. Und vom Gesamtbild her finde ich das sehr akzeptabel im Gegensatz zum ollen Eiweißbrot.

Man braucht:

3 Eier
3 EL Quark/Frischkäse
1/4 TL Backpulver
Salzallerlei zum Bestreuen

1. Eiweiß steif schlagen.
2. Restliche Zutaten vermengen und Eiweiß unterheben.
3. Mit Salz (ich hatte Fleur de Sel aus dem Urlaub), Sesam, Kräutern etc. bestreuen.
4. Bei 150° für 15-20 Minuten backen.

Das einzige, womit das Cloud bread mich geärgert hat, war die Tatsache, dass es sich nicht gescheit vom Backblech lösen ließ. Genauso wie bei den Macarons (die ja dank Diätplan von der Speisekarte verbannt sind). Man sieht also, dass man nicht mal bei der Diät vor gemeingefährlichen Selbstklebelebensmitteln geschützt ist. Aber man kann ja auch nicht alles haben.

Beim Suchen bin ich dann noch auf ein zweites Rezept gestoßen, was ich irgendwie auch ganz nett fand, weil ich Hüttenkäse schon immer mal ausprobieren wollte, aber nicht wusste, wie. So geht es mir übrigens bei den meisten Trend-Lebensmitteln.
So gehen die Hüttenkäsetaler:

Man braucht:
200 g Hüttenkäse
100 g Tomaten, gewürfelt (ich hab mit Paprika mischen müssen, weil wir Sonntagabends nur noch insgesamt 63 gTomaten im Kühlschrank hatten)50 g Mehl
Gewürze und Kräuter wer mag

1. Alles vermischen und kleine Häufchen aufs Backblech setzen.
2. Bei 180° 20-25 Minuten backen.

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Ich hab mit Freude festgestellt, dass alle Rezepte eigentlich voll easy sind und bin eifrig am Suchen, was ich als nächstes ausprobiere.

Und Ihr so? Welche Ernährungsexperimente hab Ihr schon gemacht?

Liebste Grüße,

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{DIY} Cutting Board Design

Ich tu mich ja immer ein bisschen schwer mit den Titeln für die Posts. Bei mir gibt es dafür immer bestimmte Parameter, die erfüllt sein müssen.

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Erstens, immer auf Englisch, weil auf Englisch alles cooler klingt. Dann soll in geschweiften Klammern die Kategorie davorstehen, damit man gleich weiß, um was in etwa es geht. Und zuletzt, finde ich, sollte der Titel nicht mehr als 3 oder 4 Wörter enthalten, weil keiner Bock hat mehr zu lesen.

War also schwierig dieses Mal. „Custom Designed Wooden Cutting Boards“ wäre zu lang, „Pyrographed Cutting Boards“ würde keiner verstehen, ich musste selber erstmal googeln, dass Bandmalerei auf Englisch Pyrography heißt.

Und „Hölzerne Schneidebretter mit Brandmalerei verschönert“ hätte mir selbst antiperfektionistische Albträume bereitet. Aber gut. So ischs worre (badensisch für „So ist es nun geworden“).

Jetzt weiß man immerhin worum es geht. Die Holzbrettchen waren ursprünglich als Weihnachtsgeschenkeideen-Post (wieder so ein blödes Wort -.-) gedacht, aber so what. Holzbretter kann man das ganze Jahr verschenken oder selbst behalten.

Man braucht:

Holzbrett(er), möglichst aus weichem Holz, je nach Brandmalgerät
(meins ist von hier)

Brandmalgerät, zur Not geht auch Papas Lötkolben (bei mir hats zumindest funktioniert)

Eine bebilderte Schritt-für-Schritt-Anleitung gibt es heute nicht, weil Lötkolben halten, gerade Linien Malen, nicht die Finger verbrennen UND Fotos machen war dann doch etwas zu viel Multitasking *hüstel*.

  1. Mit einem weichen Bleistift die gewünschten Muster vorzeichnen.
  2. Lötkolben oder anderes Brandmalfähiges Gerät heiß werden lassen und losbrandmalen.
  3. Abkühlen lassen (geht recht schnell) und Bleistiftlinien wegradieren

Die Technik fürs Brandmalen muss man sich mit learning by doing aneignen. Jedes Holz ist unterschiedlich; weiches Holz wie Weide, Linde oder Nadelholz lässt sich sehr einfach bearbeiten. Allerdings sind fast alle Schneidebretter aus hartem Holz, meistens Buche, weil es robuster ist.

Zudem waren die recht günstigen IKEA Brettchen aus mehreren Abschnitten zusammengesetzt, was den Vorgang noch etwas erschwert. Ist aber alles machbar, mit etwas Übung hat man den Dreh schnell raus und außerdem kann sich das Resultat als DIY-Geschenk sehen lassen.

Das Probeexemplar hab ich dann selbst behalten. Kleiner Tipp am Rande: nicht in die Spülmaschine.

Liebste Grüße,

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{Crafting for Christmas} Gift Wrap + free printable

Hallo alle zusammen :) Hier bin ich wieder. Was für ein Jahr ey. Aber egal, das Jahr ist ja eh bald vorbei. Und wir alle wissen natürlich was vorher noch kommt. Ist ja all over Instagram, Pinterest und so.

Alle verfallen in diesen künstlichen Stress, so àla „OMG ich muss noch sooooo viele Geschenke kaufen und überhaupt, ich hab gar keine Zeit zum Plätzchen backen, und außerdem ist es ja eh kein weihnachtliches Wetter so ohne Schnee und ich muss ja auch noch dies, das, pi pa po.“

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Aber guess what: ich hab schon 90 % der Geschenke, 8 Sorten Plätzchen in 5 Tagen gebacken und die Weihnachtsplayliste auf Spotify läuft rauf und runter. Mein Geheimnis: Weihnachten ist mein allerliebstes Lieblingsfest und es ist mir wurscht ob es schneit oder nicht und ich lass mich auch nicht künstlich stressen. Bei mir ist alles im Flow :)

Es gibt da aber dann doch eine Sache, vor der ich mich immer ein bisschen drücke, nämlich dem Einpacken der Geschenke. Mir ist es am liebsten, wenn sich meine Liebsten Dinge wünschen, die symmetrisch und am besten quadratisch sind. Andere Formen kann ich nämlich nicht einpacken. Allgemein sieht das bei mir dann immer aus, als hätte es ein epileptischer Trampeltierelephant eingepackt.

Zudem kommt dann das kleine Stimmchen im Kopf. „All das Papier fliegt doch nach dem Auspacken eh in den Müll. Wegen dir müssen Bäume steeeeeeeerben…..“.

Und außerdem finde ich das Geschenkpapier, was es zu kaufen gibt irgendwie oll und langweilig. Darum mach ich das schon seit Jahren immer selber. Ich hab es schon bestempelt, be-Kartoffel-druckt, oder einfach alles in schöne beklebte Papiertüten (die kann man mehrmals verwenden) reingesteckt.

Nachdem ich nun aber im letzten Jahr zur Pinterestverrückten geworden bin, hab ich da mal nach hübschen, schlichten, schwarz-weißen (passt am besten zu meinem braunen Packpapier), puristischen Freebie-printables gesucht. Natürlich hab ich meinen surrealen Ansprüchen entsprechend nichts gefunden.

Daher mal wieder die Erkenntnis: Mach ichs mir halt selber.

War auch ganz easy. Ein paar schöne Schriften auf dafont.de runtergeladen, bisschen rumprobiert und voila. Es sind dabei sogar ein paar Geschenkanhänger bei rumgekommen. Sehet und staunet:

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Paper 2

Paper 3

Paper 4

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Natürlich kann man mit dem Din A4 Format nicht so große Sachen einpacken, aber für meine Verhältnisse hat es ganz gut gereicht.

Die bronzefarbenen Anhänger auf den Bildern habe ich schon im November gemacht, ganz einfach aus Modelliermasse (ich kauf meine immer hier). Diese wird dann ausgerollt und dann kann man irgendwelche Muster draufmachen, entweder man drückt ein Spitzendeckchen drauf oder Tannenzweige, ich hab zum Beispiel meine Prägefolder von der Big Shot genommen. Dann ansprühen; wer den Vintage Effekt noch will malt sie dunkel an und wischt es dann gleich wieder mit einem Schwämmchen ab.

Beim Einpacken hab ich mir dieses Jahr mal wieder viel Mühe gemacht und es trotzdem nicht geschafft es so hinzubekommen wie die Verkäuferinnen im Geschäft. Aber ich bin trotzdem ganz zufrieden.

Da ich nun wieder mehr Zeit habe, gibt es in den nächsten Tagen noch ein paar Geschenkideen. Natürlich auch selbergemacht ;)

Und ihr so? Auch schon im Weihnachtstress oder schon im Keks-Koma?

{Travel} Mein München

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Ja, mich gibt es noch. Es gibt folgende Gründe für meine Untätigkeit, was das posten angeht, sucht euch einfach den aus, der euch am besten gefällt:

Müdigkeit, Arbeitsüberlastung, Freizeitstress, Prüfungsstress, kaputter PC, Einfallslosigkeit und (am wahrscheinlichsten) Prokrastination.

Nun gut. Für diejenigen, die sich eh bloß die Bilder anguggen, geht es HIER los.

Dieses Jahr fiel der Sommerurlaub aus beruflichen Gründen etwas kürzer aus (wird evtl. noch nachgeholt) und darum gab es einen kurzen Städtetrip in mein heißgeliebtes München.

Da ich schon öfter dort war, hab ich mal ein bisschen gegoogelt, was es da noch so gibt außer dem üblichen Reiseführerkram. Aber leider gibt es gar nicht so viele Beiträge im Internet bzw. auf Blogs über Städtereisen nach München. Zumindest keine, die tatsächlich etwas taugen. Außer man will sich durch endlos lange Foren-threads scrollen in denen alle Tipps 5-6-mal vorkommen.

Daher mein Entschluss: ich werde das Internet um einen weiteren herausragenden *hustselbstironiehust* Beitrag über München bereichern. You’re welcome, humanity.

Ok, wieder ernst. Also ich hab mal meine 10 Liebsten Dinge aufgelistet, die ich in München tue, anschaue, unternehme und anstelle. Natürlich sind auch ein paar dabei, bei denen sich München-Kenner an den Kopf langen (wie wir in Baden sagen) und denken ‚Wow, wie individuell‘. Aber vielleicht entdeckt ja der ein oder andere doch etwas neues.

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  1. Glockenbachviertel

Meiner Meinung nach der schönste Stadtteil Münchens. An einem sonnigen Tag ist es herrlich, vormittags zum Gärtnerplatz zu schlendern und an der Isar entlang zu spazieren. Außerdem entdeckt man tolle Geschäfte, wenn man sich Zeit nimmt und einen Blick in die Seitenstraßen wirft. Es gibt mindestens zwei sehr niedliche Kurzwarengeschäfte (Kurzwarenrausch und Roly Poly) und natürlich das Café Götterspeise. Dort gibt es Riesenmacarons. Mehr muss ich wohl nicht dazu sagen.

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  1. Universität (LMU)

Die Ludwig-Maximilian-Universität am Geschwister-Scholl-Platz hat einen sehr schönen, lichtdurchfluteten Lichthof mit Marmor und voll toller Architektur und so, gleich wenn man reinkommt. Außerdem ist zwischen dem Brunnen und Eingang ein in den Boden eingelassenes Denkmal für die Weiße Rose (ich hoffe ihr habt in Geschichte aufgepasst *Zeigefinger heb*). Und Anschauen koscht ja nix.

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  1. Olympiaturm

Der Olympiaturm allein für sich ist sehenswert. Die Auffahrt kostet ca. 5€ und man hat auf den beiden Aussichtsplattformen einen tollen Ausblick über München. Wenn man etwas Geld übrig hat, kann man auch einen Tisch im Restaurant 181 bestellen (Sunset 3 Gänge Menü ab 18 Uhr, ca. 50 € pro Person) und in sich drehender Schicki-Micki Atmosphäre dinieren. Die Restaurantplattform dreht sich in einer dreivierte Stunde einmal rundherum. Ist zwar etwas teurer, lohnt sich aber definitiv. Nur nicht zu viel Weinschorle trinken, manche Leute vertragen das in Verbindung mit der Drehbewegung nicht (ich rede natürlich NICHT von mir selbst).
Im Preis inbegriffen ist die Auffahrt, das Essen, Zugang zu den Aussichts-Platformen und Eintritt ins Rockmuseum (auch oben auf dem Turm). Und man muss erwähnen, dass das Essen multiple Geschmacksnerven-Orgasmen auslöst.

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  1. Biergarten am Chinesischem Turm

Das ist mein liebster Biergarten in München, weil man ihn toll mit einem Besuch im Englischen Garten verbinden kann. Ich bring mir immer Brezeln mit, weil ich die dort im SB-Restaurant unverschämt teuer finde. Ich kauf dann immer nur ein Paar Weißwürschtle mit süßem Senf und einen Radler oder so und packe dann heimlich meine Brezel aus. Hat sich bisher niemand beschwert.

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  1. Viktualienmarkt

Hier ist es voll, laut und etwas stressig, aber auch farbenfroh, mit vielen Eindrücken, Einblicken und Gerüchen. Frische Blumen, auf denen Bienen herumsummen, frisches Obst, das man direkt aus der Hand isst oder ein saftiges Leberkäsbrötle (wenn sich die unhöfliche Verkäuferin an die Reihenfolge in der Schlange gehalten hätte -.-).

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  1. Residenz

Am Odeonsplatz ein Stückchen die Straße runter ist das Residenzmuseum. Wenn man nicht gerade eine sehr laute, störende spanische Reisegruppe mit Führung dabei hat, ist die Residenz sehr sehenswert. Audioguide gibts zum Eintritt for free dazu.

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  1. Sich durch den Englischen Garten kutschieren lassen

Ja, das geht. Ist zwar auch wieder ein Kostenfaktor (ca. 17 € pro Person für 30 Minuten) aber für gehfaule Menschen (ich rede natürlich auch hier NICHT von mir selbst) genau das richtige. Die Rikscha-Fahrer kennen dann doch ein paar Ecken die man zu Fuß nicht unbedingt anlaufen würde und ihre Erläuterungen im unnachahmlichen bayrischen Dialekt sind unbezahlbar.

  1. Baden im Eisbach

Jawohl. Das macht man. Man hüpft an einer Stelle rein und lässt sich treiben, denn der Eisbach hat eine enorme Fließgeschwindigkeit. Ich hab mich dieses Mal nicht getraut, aber nächstes Mal werde ich das ganz sicher ausprobieren. Aber nur wenns warm ist; der EIS-bach heißt nicht ohne Grund so.

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  1. Shoppen

Kann man entweder vom Marienplatz aus Richtung Stachus die Kaufingerstraße rauf oder, für etwas „seltenere“ Geschäfte und Shops die Sendlinger Straße ab dem Sendlinger Tor Richtung Marienplatz runter (oder auch rauf, wie man mag). Einkaufzentrumsmäßig find ich die Riem Arkaden (U-Bahn Messestadt Ost) ganz gut (und die mich glaub ich auch, weil da hab ich viel Geld gelassen).

  1. Treiben lassen und sehen, was passiert

München ist eine lebendige und vielfältige Stadt. Wenn man mit offenen Augen und open-minded herumläuft, lernt man tolle Leute kennen, macht neue Erfahrungen und erlebt coole Dinge.
Ich wurde schon zwei Mal von Marktforschungstypen für Produkttests angequatscht und hab immer tolle Sachen geschenkt bekommen sowie Produkte zu testen. Und einmal wurden meine Freundin und ich von einem Foto-Blogger angequatscht und für sein Blog fotografiert.

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Zuletzt noch meine liebsten Restaurants:

Nona’s (früher in Schwabing, heute irgendwo außerhalb mit komischen Öffnungszeiten, sehr schade)

Hier gibt/gab es Kuchen und Gebäck in rosafarbener Atmosphäre mit Romantik-Metall-Schnörkeltischen, Bonboniere-Gläsern und einer Weiß-Beschürzten Tante Emma.

Garbo (italienisch, in Schwabing)

YinShi (chinesisch, in Schwabing)

Zum Spöckmeier (bayrisch, am Marienplatz)

Bella Italia (italienisch, im Asamhof in der Sendlinger Straße)
Hier gibt es über Mittag alle Nudelgerichte für 6,90€. Spagetti mit Meeresfrüchten in Tomatensoße. Mjam.

König Ludwig an der Messe (deutsch/bayrisch, Riem Arkaden)
Ist etwas außerhalb, aber unser Hotel war direkt nebendran. Parken könnte man im Einkaufszentrum.

Und Ihr so? Wart ihr schonmal in München? Habt ihr auch Lieblingsorte?

{Review} App Test: Tox Fox

Ja, ich lebe noch! Ein bisschen verschüttet von Staats-, Verwaltungs- und Personalrecht, aber noch ganz lebendig. Und natürlich fleißig am Lernen *hüstel*. Aber das nur kurz nebenbei.

Eigentlich wollte ich euch was ganz tolles zeigen: eine meiner Lieblingsapps. Kosmetik ist bei uns Mädels ja immer ein beliebtes Thema und ich finde es zum Teil echt erschreckend, was man so alles im Schränkchen stehen hat, wenn man mal genauer drüber nachdenkt.

Aber wo kommen die Sachen her? Und vor allem: Was ist alles drin? Mit der App ToxFox kann man das, oder zumindest einen Teil davon, herausfinden, nämlich ob das Produkt hormonell wirksame Stoffe und Chemikalien enthält. Diese können natürlich gesundheitliche Schäden verurschen.

Wie funktionierts?

App über Google Play oder Appstore downloaden. Beim Starten der App öffnen sich folgende Optionen:

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Produkt scannen

Man kann den Barcode eines Produktes entweder direkt einscannen, oder, wenn es aus irgendwelchen unerfindlichen technischen Gründen nicht funktioniert, über „Tastatur“ oben rechts im Bildschirm die Barcodenummer manuell eintippen.

Das Scannen geht, sofern es geht, sehr schnell und man bekommt genauere Infos über das Produkt. Ist es unbedenklich und frei von hormonellen Stoffen, erscheint ein grünes Herz. Wenn im Produkt schädliche Chemikalien enthalten sind, erscheint ein Warndreieck mit Ausrufezeichen und eine Liste der enthaltenen Stoffe mit jeweiliger Erklärung.

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Suchen

Über die Suchfunktion kann man gezielt nach Produkten suchen.

Kategorien

Alternativ kann man in verschiedenen Kategorien wie Babypflege, Haar- und Gesichtspflege und Parfüm Produkte suchen.

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Stoffe

Hier findet man eine Auflistung der 15 Stoffe, die die App berücksichtigt, mit jeweiliger Erläuterung.

Weiter sind dann nochmal die Funktionen der App erklärt und was es mit den Chemikalien auf sich hat.

Betrieben (heißt das so?) wird ToxFox von BUND e.V. (Bund für Umwelt und Naturschutz), die Produktinformationen (umfasst ca. 80 000 Produkte) stammen von Codecheck.info. Die Hinweise stammen vor allem von Verbrauchern, daher wird für die Richtigkeit nicht garantiert, man kann aber auch Produkte selbst hinzufügen und fehlerhafte Beschreibungen melden.

Die App gab es lange nur für Apple Nutzer und als Webseite, aber nun auch für Android. Und das Beste: KOSTENLOS!

 

Fazit:

Klar, man kann sich nie darauf verlassen, ob die Infos auch tatsächlich stimmen und ob sie nicht geschmiert sind, und am Ende ist es eh jedem selbst überlassen, was er damit macht.

Viele überlegen es sich zwei Mal, z. B. ein anderes Haarspray oder Make Up zu benutzen, wenn sie herausfinden, dass es gesundheitliche Schäden verursachen kann. Aber der Mensch ist auch ein Gewohnheitstier und will nur ungern etwas verändern, und schon gar nicht Dinge wie tägliche Kosmetikrituale.

Aber vielleicht fühlt sich ja doch der ein oder andere dazu angeregt, sich Gedanken zu machen und vielleicht ein bisschen mehr drauf zu achten, was und vor allem wie viel sie oder er an Kosmetika kauft.

Und ausprobieren kann man die App auf jeden Fall. Ich finde sie benutzerfreundlich und schön farbig. Und koscht ja nix ;)9

Baked Stuffed Mushrooms

Kennt ihr das, wenn ihr auf Pinterest so richtig leckere Rezeptbilder findet und euch dann denkt „So klappt das doch eh nicht, bei mir sieht das dann aus wie schon mal gegessen.“ So geht es mir zumindest meistens. Und dann vergeht mir immer die Motivation, weil ich mir davon sowieso kein Erfolgserlebnis verspreche.

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Und an manchen Tagen denke ich mir aber „Ach egal, Erfolgserlebnis hin oder her, ich hab Hunger.“ Und da ich im Moment kein Fleisch esse (Fastenzeit und so) habe ich eh permanent Hunger. So ist das halt, wenn man auf etwas verzichtet, dann will man es erst recht haben.

Das Rezept habe ich in den letzten Wochen schon dreimal gemacht, weil es eben vegetarisch ist und trotzdem satt macht.

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Man braucht

(Je nach Personenanzahl die mitessen, das hier reicht für 2-3 als Hauptmahlzeit)

1 Packung große(!) Champignons

1 Packung geriebener Käse (Ich hatte 200g Emmentaler, man kann aber auch Gouda, Edamer o. ä. nehmen)

Eine gute Handvoll frische Kräuter, z. B. Schnittlauch, Petersilie, Kerbel etc.

Salz und Pfeffer

Olivenöl

Ein kleines Brot (so 20-25 cm Durchmesser)

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  1. Pilze putzen (bitte nicht waschen! Das macht das Aroma kaputt, leicht abbürsten oder abtupfen reicht) und Stiele herausbrechen. Kräuter zerkleinern.
  2. Stiele sehr klein schnippeln und in einer Schüssel mit dem geriebenen Käse und den Kräutern vermischen, einen guten Schuss Olivenöl dazu damit alles ein bisschen aneinander haftet und mit Salz und Pfeffer würzen.
  3. Die Pilze mit der Käsemischung befüllen und in eine eingefettete Auflaufform setzen.
  4. Das Brot mit einem Brotmesser vorsichtig gitterförmig einschneiden. Die Öffnungen mit der restlichen Käsemischung befüllen. ACHTUNG. Das ist jetzt nix für Weicheier, die sich ihre manikürten Nägelchen nicht schmutzig machen wollen. Man muss das wirklich mit der Hand anfassen und reinstopfen. Heißt ja auch „Stuffed“ und nicht „with the Kaffeelöffel und Seidenhandschuhen“.
  5. Brot und Pilze in den Ofen und bei 180-200° backen. Die Dauer kann variieren abhängig von Größe des Brotes und der Pilze. Nach einer halben Stunde mal nachschauen, ob der Käse im Brot schon geschmolzen ist und ob die Pilze schon gar sind.

Ich finde das Rezept total easy und obwohl ich kein übermäßiger Pilz-Fan bin, find ich es echt superlecker. Aber ich bin trotzdem froh wenn die Fastenzeit vorbei ist.

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Und ihr so? Welches ist euer Lieblings-Pinterest-Rezept? :)

PS: Ich wurde wieder für zwei Awards nominiert. Vielen Dank an dieser Stelle, ihr Lieben! :) Mich freut das sehr und ich werde versuchen, das in die nächsten Posts miteinzubinden.

 

 

Tucked In: Die Playliste fürs Nichtstun

Willkommen zurück zu meiner kleinen Blog-Serie „Tucked In“. Wie hier und hier schon erwähnt geht es dabei um alles, was mit schlafen, im Bett rumliegen, entspannen und (Tag-) träumen zu tun hat.

Letztes Mal gab es eine kreative Nachmach-Idee, heute gibt es etwas ganz anderes. Man kann es nicht anfassen und auch nicht sehen. Na, schon erraten? Ok, im Posttitel steht es ja schon…es ist eine Playlist! (Stellt euch hier einen Emoticon vor, der in die Hände klatscht.)

Die Songs habe ich natürlich selbst zusammengestellt :) Dabei habe ich Songs ausgewählt, in denen es um faul sein, (ein-)schlafen, morgens aufwachen, träumen und entspannen geht, aber auch Songs, die ich persönlich als besonders ruhig und entspannend empfinde. Aber seht/hört selbst:

Für alle, die mehr visuell als auditiv veranlagt sind, hier noch ein paar Bildchen zum anguggen. Ich hab bei Pinterest nämlich auch eine Tucked In Pinnwand! Darauf sind Bilder mit Ideen zum Entspannen gesammelt: Einrichtungsinspirationen fürs Schlafzimmer oder die Kuschelecke, Leckere Frühstück-Im-Bett Rezepte und Yoga Übungen. Und die Pinnwand wächst in jeder freien Pinterest-Minute ;)

Für alle, die Spotify doof finden oder bei denen diese eingebettete Playliste nicht funktioniert, hier nochmal eine Auflistung der 30 Songs:

  1. The Lazy Song – Bruno Mars
  2. California King Bed – Rihanna
  3. Your New Twin Sized Bed – Death Cab for Cutie
  4. In My Bed – Amy Winehouse
  5. Every Grain of Sand – Bob Dylan
  6. Wake Me up Before You Go-Go – Wham!
  7. I Need Some Sleep – Eels
  8. My beloved Monster – Eels
  9. Schlaflied – Eisblume
  10. I Go To Sleep – Pretenders
  11. Hallelujah – Leonard Cohen
  12. There She Goes – Sixpence Non The Richer
  13. Kontrolle/Schlaf – Casper
  14. Michael X – Casper
  15. All Of The Stars – Ed Sheeran
  16. Tee Shirt – Birdy
  17. Photograph – Ed Sheeran
  18. FourFiveSeconds – Rihanna ft. Kaney West ft. Paul McCartney
  19. Wish You Were Here – Avril Lavigne
  20. Lonely Lullaby – Owl City
  21. Lullaby – Nickleback
  22. Sleep – My Chemical Romance
  23. Ohne Dich (Schlaf’ ich heut’ Nacht nicht ein) – Münchner Freiheit
  24. Sunrise – Nora Jones
  25. Milk and Toast and Honey – Roxette
  26. People help the People – Birdy
  27. A Drop in the Ocean – Ron Pope
  28. I See Fire – Ed Sheeran
  29. Auf dich hab ich gewartet – Annett Louisan
  30. The Hanging Tree – The Hungergames: Mockingjay I Soundtrack

Und Ihr so? Welche Musik/Songs findet Ihr entspannend? :)