{DIY} Bubble Bath Badezusatz

Neulich beim Treffen der anonymen Bastelmatrialhorter: Heute lernen wir, wie man eine leere Küchenpapierrolle entsorgt und reflektieren, was wir dabei fühlen.

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Nein, Spaß beiseite. Wobei so ein Selbsthilfe-Entrümplungskurs nicht verkehrt wäre. Während dem Packen für unseren Umzug habe ich ungelogen bestimmt 30 leere Klopapierrollen gefunden, mit denen ich irgendwann mal Kerzen gießen wollte. Und passend dazu 40 Billigteelichter, die nur halb abgebrannt waren. Em ja. *Hustmessiehust*

Aber hey, aus manchen gehorteten Gegenständen kann man durchaus sinnvolle Upcycling Projekte machen. Hier kam mir zum Beispiel meine notorische Hortungssucht von Hotel-Shampoofläschchen zugute. Besonders toll war, dass ich 10 gleiche hatte, weil der Messie lernt: wenn man die Fläschchen im Koffer versteckt, stehen am nächsten Tag zwei neue da :)

Ich muss aber dazusagen, dass ich auch wirklich alle aufgebraucht habe, als wir wieder zuhause waren; bzw. mein Freund, die Meerjungfrau, weil Shampoo kann man ja auch als Badezusatz verwenden.

Aber nun zum Thema. Das Ganze war als kleine Geschenkidee für Kolleginnen etc. gedacht. Prinzipiell könnte man auch einfach ein fertiges Badezusatz kaufen, abfüllen und noch ein schönes Etikett dranhängen. Aber wär ja langweilig, ne?

Außerdem ist das Zusammenmischen wirklich super easy und man kann selbst bestimmen, was zum Schluss alles drin ist.

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Ich hab folgendes Rezept benutzt:

300 ml reine Flüssigseife  (ich hab die ph-Neutrale bei dm für 0,45 € gekauft, weil die weiß ist und ich ein Ästhetikmonk bin)

60 ml Glycerin (wenn man die dm Seife nimmt, optional, weil da ja schon Pflegestoffe drin sind)

60 ml bzw. g Kokosöl

Kokos-Duftöl

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Kokosöl schmelzen lassen, alles in einer Schüssel mischen und mit einem Trichter in die sauberen Fläschchen füllen. Joa, das wärs auch schon. Man kann es natürlich auch in eine größere Flasche füllen und noch ein hübsches Etikett draufkleben. Ich wollte es aber ja bewusst als kleines Geschenkchen für eine Anwendung.

Man kann natürlich auch jeden anderen Duft verwenden. Ich mag Kokos eigentlich nicht so gerne, aber man kann den Duft ja selbst dosieren. Und es ist schön sommerlich.

Als Anhänger für das Fläschchen hab ich einfach ein Monstera-Blatt auf etwas festeren Karton gestempelt. Die Stempel kann man ja aus Moosgummi recht easy selbermachen.

Und ihr so? Seid ihr auch notorische Bastelmaterialhorter?

Alles Liebe,

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Limonadensirup – Monthly Printable #Juni2017

Also Leute, mal ehrlich. Da, wo der Sommer 2016 durch Abwesenheit glänzte, eskaliert er 2017 jetzt so richtig. In meinem Büro sind es aktuell 32 °C und ich musste Pappkarton ans Fenster kleben, damit ich keinen Sonnenbrand mehr auf dem Kopf bekomme. Kopfschmerzen und Übelkeit sind vorprogrammiert.

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Ja, ich weiß, mimimi. First World Problems. Meine Mum gibt immer den Rat „Du musch mehr trinken, Kind!“ Das ist die pauschale Abhilfe gegen alles. Leider bin ich nicht so ein Aquaholik wie manche Menschen in meiner Familie und darum schaffe ich es kaum, mein tägliches Pensum zu erreichen.

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Um mir die Sache ein bisschen zu versüßen (hihi, Wortspiel), hab ich mir selbstgemachten Limonadensirup mit ins Büro gebracht. Und bei dem Wort „selbstgemacht“ suggeriert man sich selbst vor, dass der Sirup total gesund ist weil man ihn ja selber gemacht hat und weil gute Sachen wie Kräuter und Zitronensaft mit viel Vitamin C drin sind.

Aber leider kann das alles nicht die Tatsache kaschieren, dass auf 800 ml Sirup-Flüssigkeit 500-600 Gramm Zucker kommen. Aber es ist halt nunmal Sirup. Ohne Zucker geht das nüscht.

Hier das Rezept:

400 ml Zitronensaft
400 ml Limettensaft
600 g Zucker
ein großes Bund Minze
ein großes Bund Basilikum

Den Zucker mit dem Saft zum köcheln bringen, bis alles aufgelöst ist. Dann die Minze und das Basilikum in den Topf geben und 20-30 Minuten köcheln lassen. Die Flüssigkeit abgießen, abkühlen lassen und in die heiß ausgespülten Glasflaschen füllen.

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Wer es nicht ganz so süß mag, kann auch ein bisschen weniger Zucker reinmachen. Das ganze wird dann mit kaltem Mineralwasser gemischt. Beim Mischverhältnis muss man ein bisschen rumprobieren. Und nicht an den vielen Zucker denken! Flüssigkeit ist Flüssigkeit und im Sommer muss man viel trinken :)

Hier noch das printable. Diesen Monat sind es Etiketten für den Limonadensirup. Es gibt sie in drei Größen. Man kann ganz gut kleine Wein- oder Sektfläschchen benutzen oder diese Sirupflaschen in denen der eklig blaue Sirup drin ist.

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Und Ihr so? Welche Tricks habt Ihr, um das Trinken nicht zu vergessen?

Süße Grüße,

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Cloud Bread und Cottage Cheese Bites

Neulich mein Freund so: Ich mach ab sofort Diät und geh trainieren.

Ich so: Ohja, ich mach mit!

Meine Motivation so: Dein Ernst?

Mein innerer Gourmet so: *in Ohnmacht fall*

Das ganze wäre ja nicht so schlimm, Sport machen und viel Trinken und so fällt mir jetzt nicht mega schwer. Und gesünder leben ist eh besser. Aber die Tatsache, dass ich kein Waldpilz-Reh-Stroganoff mit Salzkartoffeln und zum Nachtisch einen Becher Ben und Jerry’s mehr essen darf, mach mich schon irgendwie fertig.

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Weil das Essen auf den Low Carb Diätplänen ist so gar nicht mein Fall. Ganz oben auf der Bäh-Liste steht das Eiweißbrot. Angefangen bei der Farbe über Konsistenz zum Geschmack ist das für mich eine Zumutung für meine sonst so verwöhnten Geschmacksnerven. Aber dank unserer modernen Informationsgesellschaft habe ich Alternativen gesucht und gefunden.

Cloud bread ist ja eh schon all over pinterest und blogger und sowieso. Und so schwer ist das Rezept ja auch nicht. Und vom Gesamtbild her finde ich das sehr akzeptabel im Gegensatz zum ollen Eiweißbrot.

Man braucht:

3 Eier
3 EL Quark/Frischkäse
1/4 TL Backpulver
Salzallerlei zum Bestreuen

1. Eiweiß steif schlagen.
2. Restliche Zutaten vermengen und Eiweiß unterheben.
3. Mit Salz (ich hatte Fleur de Sel aus dem Urlaub), Sesam, Kräutern etc. bestreuen.
4. Bei 150° für 15-20 Minuten backen.

Das einzige, womit das Cloud bread mich geärgert hat, war die Tatsache, dass es sich nicht gescheit vom Backblech lösen ließ. Genauso wie bei den Macarons (die ja dank Diätplan von der Speisekarte verbannt sind). Man sieht also, dass man nicht mal bei der Diät vor gemeingefährlichen Selbstklebelebensmitteln geschützt ist. Aber man kann ja auch nicht alles haben.

Beim Suchen bin ich dann noch auf ein zweites Rezept gestoßen, was ich irgendwie auch ganz nett fand, weil ich Hüttenkäse schon immer mal ausprobieren wollte, aber nicht wusste, wie. So geht es mir übrigens bei den meisten Trend-Lebensmitteln.
So gehen die Hüttenkäsetaler:

Man braucht:
200 g Hüttenkäse
100 g Tomaten, gewürfelt (ich hab mit Paprika mischen müssen, weil wir Sonntagabends nur noch insgesamt 63 gTomaten im Kühlschrank hatten)50 g Mehl
Gewürze und Kräuter wer mag

1. Alles vermischen und kleine Häufchen aufs Backblech setzen.
2. Bei 180° 20-25 Minuten backen.

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Ich hab mit Freude festgestellt, dass alle Rezepte eigentlich voll easy sind und bin eifrig am Suchen, was ich als nächstes ausprobiere.

Und Ihr so? Welche Ernährungsexperimente hab Ihr schon gemacht?

Liebste Grüße,

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{DIY} Cutting Board Design

Ich tu mich ja immer ein bisschen schwer mit den Titeln für die Posts. Bei mir gibt es dafür immer bestimmte Parameter, die erfüllt sein müssen.

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Erstens, immer auf Englisch, weil auf Englisch alles cooler klingt. Dann soll in geschweiften Klammern die Kategorie davorstehen, damit man gleich weiß, um was in etwa es geht. Und zuletzt, finde ich, sollte der Titel nicht mehr als 3 oder 4 Wörter enthalten, weil keiner Bock hat mehr zu lesen.

War also schwierig dieses Mal. „Custom Designed Wooden Cutting Boards“ wäre zu lang, „Pyrographed Cutting Boards“ würde keiner verstehen, ich musste selber erstmal googeln, dass Bandmalerei auf Englisch Pyrography heißt.

Und „Hölzerne Schneidebretter mit Brandmalerei verschönert“ hätte mir selbst antiperfektionistische Albträume bereitet. Aber gut. So ischs worre (badensisch für „So ist es nun geworden“).

Jetzt weiß man immerhin worum es geht. Die Holzbrettchen waren ursprünglich als Weihnachtsgeschenkeideen-Post (wieder so ein blödes Wort -.-) gedacht, aber so what. Holzbretter kann man das ganze Jahr verschenken oder selbst behalten.

Man braucht:

Holzbrett(er), möglichst aus weichem Holz, je nach Brandmalgerät
(meins ist von hier)

Brandmalgerät, zur Not geht auch Papas Lötkolben (bei mir hats zumindest funktioniert)

Eine bebilderte Schritt-für-Schritt-Anleitung gibt es heute nicht, weil Lötkolben halten, gerade Linien Malen, nicht die Finger verbrennen UND Fotos machen war dann doch etwas zu viel Multitasking *hüstel*.

  1. Mit einem weichen Bleistift die gewünschten Muster vorzeichnen.
  2. Lötkolben oder anderes Brandmalfähiges Gerät heiß werden lassen und losbrandmalen.
  3. Abkühlen lassen (geht recht schnell) und Bleistiftlinien wegradieren

Die Technik fürs Brandmalen muss man sich mit learning by doing aneignen. Jedes Holz ist unterschiedlich; weiches Holz wie Weide, Linde oder Nadelholz lässt sich sehr einfach bearbeiten. Allerdings sind fast alle Schneidebretter aus hartem Holz, meistens Buche, weil es robuster ist.

Zudem waren die recht günstigen IKEA Brettchen aus mehreren Abschnitten zusammengesetzt, was den Vorgang noch etwas erschwert. Ist aber alles machbar, mit etwas Übung hat man den Dreh schnell raus und außerdem kann sich das Resultat als DIY-Geschenk sehen lassen.

Das Probeexemplar hab ich dann selbst behalten. Kleiner Tipp am Rande: nicht in die Spülmaschine.

Liebste Grüße,

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{Crafting for Christmas} Gift Wrap + free printable

Hallo alle zusammen :) Hier bin ich wieder. Was für ein Jahr ey. Aber egal, das Jahr ist ja eh bald vorbei. Und wir alle wissen natürlich was vorher noch kommt. Ist ja all over Instagram, Pinterest und so.

Alle verfallen in diesen künstlichen Stress, so àla „OMG ich muss noch sooooo viele Geschenke kaufen und überhaupt, ich hab gar keine Zeit zum Plätzchen backen, und außerdem ist es ja eh kein weihnachtliches Wetter so ohne Schnee und ich muss ja auch noch dies, das, pi pa po.“

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Aber guess what: ich hab schon 90 % der Geschenke, 8 Sorten Plätzchen in 5 Tagen gebacken und die Weihnachtsplayliste auf Spotify läuft rauf und runter. Mein Geheimnis: Weihnachten ist mein allerliebstes Lieblingsfest und es ist mir wurscht ob es schneit oder nicht und ich lass mich auch nicht künstlich stressen. Bei mir ist alles im Flow :)

Es gibt da aber dann doch eine Sache, vor der ich mich immer ein bisschen drücke, nämlich dem Einpacken der Geschenke. Mir ist es am liebsten, wenn sich meine Liebsten Dinge wünschen, die symmetrisch und am besten quadratisch sind. Andere Formen kann ich nämlich nicht einpacken. Allgemein sieht das bei mir dann immer aus, als hätte es ein epileptischer Trampeltierelephant eingepackt.

Zudem kommt dann das kleine Stimmchen im Kopf. „All das Papier fliegt doch nach dem Auspacken eh in den Müll. Wegen dir müssen Bäume steeeeeeeerben…..“.

Und außerdem finde ich das Geschenkpapier, was es zu kaufen gibt irgendwie oll und langweilig. Darum mach ich das schon seit Jahren immer selber. Ich hab es schon bestempelt, be-Kartoffel-druckt, oder einfach alles in schöne beklebte Papiertüten (die kann man mehrmals verwenden) reingesteckt.

Nachdem ich nun aber im letzten Jahr zur Pinterestverrückten geworden bin, hab ich da mal nach hübschen, schlichten, schwarz-weißen (passt am besten zu meinem braunen Packpapier), puristischen Freebie-printables gesucht. Natürlich hab ich meinen surrealen Ansprüchen entsprechend nichts gefunden.

Daher mal wieder die Erkenntnis: Mach ichs mir halt selber.

War auch ganz easy. Ein paar schöne Schriften auf dafont.de runtergeladen, bisschen rumprobiert und voila. Es sind dabei sogar ein paar Geschenkanhänger bei rumgekommen. Sehet und staunet:

Paper 1

Paper 2

Paper 3

Paper 4

tags

Natürlich kann man mit dem Din A4 Format nicht so große Sachen einpacken, aber für meine Verhältnisse hat es ganz gut gereicht.

Die bronzefarbenen Anhänger auf den Bildern habe ich schon im November gemacht, ganz einfach aus Modelliermasse (ich kauf meine immer hier). Diese wird dann ausgerollt und dann kann man irgendwelche Muster draufmachen, entweder man drückt ein Spitzendeckchen drauf oder Tannenzweige, ich hab zum Beispiel meine Prägefolder von der Big Shot genommen. Dann ansprühen; wer den Vintage Effekt noch will malt sie dunkel an und wischt es dann gleich wieder mit einem Schwämmchen ab.

Beim Einpacken hab ich mir dieses Jahr mal wieder viel Mühe gemacht und es trotzdem nicht geschafft es so hinzubekommen wie die Verkäuferinnen im Geschäft. Aber ich bin trotzdem ganz zufrieden.

Da ich nun wieder mehr Zeit habe, gibt es in den nächsten Tagen noch ein paar Geschenkideen. Natürlich auch selbergemacht ;)

Und ihr so? Auch schon im Weihnachtstress oder schon im Keks-Koma?

Baked Stuffed Mushrooms

Kennt ihr das, wenn ihr auf Pinterest so richtig leckere Rezeptbilder findet und euch dann denkt „So klappt das doch eh nicht, bei mir sieht das dann aus wie schon mal gegessen.“ So geht es mir zumindest meistens. Und dann vergeht mir immer die Motivation, weil ich mir davon sowieso kein Erfolgserlebnis verspreche.

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Und an manchen Tagen denke ich mir aber „Ach egal, Erfolgserlebnis hin oder her, ich hab Hunger.“ Und da ich im Moment kein Fleisch esse (Fastenzeit und so) habe ich eh permanent Hunger. So ist das halt, wenn man auf etwas verzichtet, dann will man es erst recht haben.

Das Rezept habe ich in den letzten Wochen schon dreimal gemacht, weil es eben vegetarisch ist und trotzdem satt macht.

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Man braucht

(Je nach Personenanzahl die mitessen, das hier reicht für 2-3 als Hauptmahlzeit)

1 Packung große(!) Champignons

1 Packung geriebener Käse (Ich hatte 200g Emmentaler, man kann aber auch Gouda, Edamer o. ä. nehmen)

Eine gute Handvoll frische Kräuter, z. B. Schnittlauch, Petersilie, Kerbel etc.

Salz und Pfeffer

Olivenöl

Ein kleines Brot (so 20-25 cm Durchmesser)

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  1. Pilze putzen (bitte nicht waschen! Das macht das Aroma kaputt, leicht abbürsten oder abtupfen reicht) und Stiele herausbrechen. Kräuter zerkleinern.
  2. Stiele sehr klein schnippeln und in einer Schüssel mit dem geriebenen Käse und den Kräutern vermischen, einen guten Schuss Olivenöl dazu damit alles ein bisschen aneinander haftet und mit Salz und Pfeffer würzen.
  3. Die Pilze mit der Käsemischung befüllen und in eine eingefettete Auflaufform setzen.
  4. Das Brot mit einem Brotmesser vorsichtig gitterförmig einschneiden. Die Öffnungen mit der restlichen Käsemischung befüllen. ACHTUNG. Das ist jetzt nix für Weicheier, die sich ihre manikürten Nägelchen nicht schmutzig machen wollen. Man muss das wirklich mit der Hand anfassen und reinstopfen. Heißt ja auch „Stuffed“ und nicht „with the Kaffeelöffel und Seidenhandschuhen“.
  5. Brot und Pilze in den Ofen und bei 180-200° backen. Die Dauer kann variieren abhängig von Größe des Brotes und der Pilze. Nach einer halben Stunde mal nachschauen, ob der Käse im Brot schon geschmolzen ist und ob die Pilze schon gar sind.

Ich finde das Rezept total easy und obwohl ich kein übermäßiger Pilz-Fan bin, find ich es echt superlecker. Aber ich bin trotzdem froh wenn die Fastenzeit vorbei ist.

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Und ihr so? Welches ist euer Lieblings-Pinterest-Rezept? :)

PS: Ich wurde wieder für zwei Awards nominiert. Vielen Dank an dieser Stelle, ihr Lieben! :) Mich freut das sehr und ich werde versuchen, das in die nächsten Posts miteinzubinden.

 

 

{DIY} Tucked In: Grain Pillow (+ Freebie + Liebster Award #3)

2Wisst ihr, was Prokrastination ist? Für alle Nicht-Klugscheißer: Aufschieberitis. Das kann ich besonders gut. Eigentlich hätte ich gestern für eine Klausur lernen sollen, und plötzlich sind mit 100 Dinge eingefallen, die ich ja viiiel dringender erledigen muss.

Aufräumen, Putzen, Bürgermeister wählen gehen, die angefangene Staffel von New Girl fertigschauen, wenn man schon dabei ist, auch noch die zweite Staffel anfangen, im Bett rumliegen, neuen Post vorbereiten, Fotos machen und bearbeiten, Anleitungen schreiben…

Nun ja. So ist das halt manchmal. Außerdem ist es auch wichtig, dass ich meine Blog-Vorsätze einhalte, und ich wollte ja eine kleine Serie über das Faulenzen im Bett schreiben.

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Hier präsentiere ich nun stolz meine erste Idee zu diesem Thema: Das Körnerkissen. Ok, ich hab hier jetzt nicht das Rad neu erfunden, aber darum soll es ja auch gar nicht gehen, sondern um alles, das sich um das Thema Bett, schlafen und faulenzen dreht.

Ich finde ein Körnerkissen ist unerlässlich. Man braucht es bei Bauchschmerzen, kalten Füßen, frostigem Wetter oder bei schlechter Laune.

Als Füllung kann man vieles benutzen. Ich hab auch schon mal welche mit Traubenkernen gemacht, die bekommt man aber meines Wissens nur im Internet, und für die Spontan-Variante kann man auch Dinkelkörner nehmen.

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Man braucht:

Dinkelkörner, Traubenkerne, Kirschkerne…

Stoff, Schere, Faden

Nadel oder Nähmaschine

Evtl. Wolle und Nadel mit großem Nadelöhr

Also bei Nähanleitungen bin ich sehr unerfahren und mit Nachmach-Fotos sieht es auch immer ganz schlecht aus, weil in meinem kleinen Nähatelier im Keller ganz schlechtes Licht ist. Darum gibt es heute eine süße, Handgezeichnete und –geschriebene (nach 30 Seiten Klausurzusammenfassung etwas krakelige) Anleitung! Euch wird gar nicht auffallen, dass die Wolke auf jedem Bild eine etwas andere Form hat ;)

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Hier noch die Freebie- Vorlagen:
(einfach in DinA4 Format ausdrucken)

wolke

wolke mit gesicht

Und hier zwei Bezugsquellen für die Füllung:

Traubenkerne

Dinkel

Wer noch Augen auf die Wolke sticken will, macht das am besten noch vor Schritt 1. Ich bin mir noch nicht sicher, ob mir das bei meiner Wolke gefällt oder nicht.

Jedenfalls macht mir mit meiner Wolke, die ganz und gar nicht regnet, sondern Wärme spendet, das kuscheln und faulenzen im Bett noch mehr Spaß :)

Ich hab schon eine ganze Reihe weiterer Ideen zum Thema und meiner kleinen Serie, ihr dürft also gespannt bleiben ;)

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So, und jetzt zum etwas schwierigeren Teil. Ich bin ein drittes Mal nominiert worden für den „Liebster Award“, und zwar von Amina von www.thepickofthebasket.com. Ihr Blog ist sehr schön und lesenswert, mir gefallen besonders ihre Nähprojekte. Da sie ihren Blog auf Englisch schreibt, werde ich natürlich auch die Fragen auf Englisch beantworten ;) (mit Übersetzung) Eine Herausforderung, Juchu!

  1. Since when do you have the blog? Seit wann schreibst du an dem Blog?
    – Since Jan. 2015. Seit Januar 2015.
  2. What made you start a blog? Was hat dich bewegt, mit dem Bloggen anzufangen?
    – I was looking for a way to share all my interests, hobbies and thoughts with others. Here I can combine my favourite things: photography, craft projects, cooking, baking a.s.o. Ich hab eine Möglichkeit gesucht, alle meine Interessen, Hobbies und Gedanken mit anderen zu teilen. Hier kann ich jetzt alle meine liensten Dinge kombinieren: fotografieren, basteln, kochen, backen etc.
  3. Whom are you dressing to in your blog? Wen willst du mit deinem Blog ansprechen?
    – Everybody who’s looking for the smaller things that make life great. Jeden, der nach den kleineren Dingen sucht, die das Leben schön machen.
  4. What is your inspiration, to life your specific lifestyle? Was ist deine Inspiration, deinen speziellen Lebenstil zu leben?
    – I don’t have a specific lifestyle. I just do what I like and what feels good for me. That is my inspiration, to listen to what makes me happy. Ich habe keinen bestimmten Lebenstil, ich mache einfach was ich gerne mag und was sich gut anfühlt. Das ist meine Inspiration: darauf hören und das machen, was mich glücklich macht.
  5. Where did you grow up and which languages do you speak? Wo bist du aufgewachsen und welche Sprachen sprichst du?
    – I grew up in Germany and I speak german, english and a little bit french. Ich bin in Deutschland aufgewachsen und spreche deutsch, englisch und ein bisschen französisch.
  6. What is your next mile-stone to reach. Personal or working life? Was ist der nächste Meilenstein, den du erreichen möchtest? Privat oder beruflich?
    – It’s my goal to be happy and content with what I’m doing. That’s what I’m working for. Mein Ziel ist es, glücklich und zufrieden zu sein. Darauf arbeite ich hin.
  7. Will there be any big change coming up in the next few months? Sind für die nächsten Monate größere Veränderungen vorgesehen?
    – I’m gonna dye my hair. Does that count as a big change :D? Ich werde mir die Haare färben. Zählt das :D?
  8. Do you have any personal ritual? (Yoga in the morning, shower in the evening, ….) Welche Rituale hast du?
    – Coffee! No morning without coffee! Kaffee! Kein Morgen ohne Kaffee!
  9. Any dream you would like to realize one day? Welchen Traum würdest du gerne eines Tages verwirklichen?
    – Not telling ;). Verrat ich nicht ;)
  10. How will you start tomorrow’s morning? Wie wirst du den morgigen Tag beginnen?
    – Get up, go to school, write a stupid exam, go home, eat ice-cream. Aufstehen, in die Schule gehen, eine doofe Klausur schreiben, heimgehen, Eis essen.
  11. Is there something you would like to tell the whole world if you could? Gibt es etwas, das du der ganzen Welt sagen willst?
    – Stop fixing your bodies and start fixing the world. Hört auf, an euch selbst herumzukritteln und verbessert lieber die Welt.

Neue Nominierungen gibt es keine, wie beim letzten Mal ;)