{DIY} Korkuntersetzer mit Pyrographie-Technik

WTF Pyrographie? Fräulein Klugscheißer wirft mal wieder mit Fremdwörtern um sich. Ehm ja. So bin ich halt. In der Berufsschule war ich schon als Streber abgestempelt, weil ich einmal statt sich aufregen „echauffieren“ gesagt habe. #sorrynotsorry

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Pyrographie ist ein interessantes und auch ein bisschen gefährlich klingendes Wort für Brandmalerei. Hier habe ich schon mal gezeigt, was man mit einem Brandmalkolben Papas Lötkolben so anstellen kann.

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Auf Kork funktioniert das ganz zum Glück sehr viel leichter, da Kork ein sehr weiches Material ist.

Man braucht:

Kork, am besten schon in gewünschter Form

Brandmalkolben oder ersatzweise Lötkolben

Bleistift und Radiergummi

feuerfeste Unterlage

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  1. Kork besorgen. Ich hatte meine Korkkreise von Ikea, gibts im vierer-Pack für 50ct.
  2. Schöne Motive ausdenken und mit Bleistift anzeichnen.
  3. Linien vorsichtig mit dem Brandmalkolben nachzeichnen. Man sollte vielleicht auf einem „Probiererle“ testen, wie der Kork auf Brandmalkolben reagiert, damit man ein Gefühl für das Material bekommt. Mein Tipp für gerade Linien: ein Metall(!)-Lineal zur Hilfe nehmen.
  4. Abkühlen lassen und evtl. überschüssige Bleistiftlinien vorsichtig wegradieren.

Aber vorsicht, Suchtgefahr. Kenn wer jemanden, der 50 Korkuntersetzer braucht?

Liebste Grüße,

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Limonadensirup – Monthly Printable #Juni2017

Also Leute, mal ehrlich. Da, wo der Sommer 2016 durch Abwesenheit glänzte, eskaliert er 2017 jetzt so richtig. In meinem Büro sind es aktuell 32 °C und ich musste Pappkarton ans Fenster kleben, damit ich keinen Sonnenbrand mehr auf dem Kopf bekomme. Kopfschmerzen und Übelkeit sind vorprogrammiert.

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Ja, ich weiß, mimimi. First World Problems. Meine Mum gibt immer den Rat „Du musch mehr trinken, Kind!“ Das ist die pauschale Abhilfe gegen alles. Leider bin ich nicht so ein Aquaholik wie manche Menschen in meiner Familie und darum schaffe ich es kaum, mein tägliches Pensum zu erreichen.

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Um mir die Sache ein bisschen zu versüßen (hihi, Wortspiel), hab ich mir selbstgemachten Limonadensirup mit ins Büro gebracht. Und bei dem Wort „selbstgemacht“ suggeriert man sich selbst vor, dass der Sirup total gesund ist weil man ihn ja selber gemacht hat und weil gute Sachen wie Kräuter und Zitronensaft mit viel Vitamin C drin sind.

Aber leider kann das alles nicht die Tatsache kaschieren, dass auf 800 ml Sirup-Flüssigkeit 500-600 Gramm Zucker kommen. Aber es ist halt nunmal Sirup. Ohne Zucker geht das nüscht.

Hier das Rezept:

400 ml Zitronensaft
400 ml Limettensaft
600 g Zucker
ein großes Bund Minze
ein großes Bund Basilikum

Den Zucker mit dem Saft zum köcheln bringen, bis alles aufgelöst ist. Dann die Minze und das Basilikum in den Topf geben und 20-30 Minuten köcheln lassen. Die Flüssigkeit abgießen, abkühlen lassen und in die heiß ausgespülten Glasflaschen füllen.

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Wer es nicht ganz so süß mag, kann auch ein bisschen weniger Zucker reinmachen. Das ganze wird dann mit kaltem Mineralwasser gemischt. Beim Mischverhältnis muss man ein bisschen rumprobieren. Und nicht an den vielen Zucker denken! Flüssigkeit ist Flüssigkeit und im Sommer muss man viel trinken :)

Hier noch das printable. Diesen Monat sind es Etiketten für den Limonadensirup. Es gibt sie in drei Größen. Man kann ganz gut kleine Wein- oder Sektfläschchen benutzen oder diese Sirupflaschen in denen der eklig blaue Sirup drin ist.

Limonadensirup1
Limonadensirup2

Und Ihr so? Welche Tricks habt Ihr, um das Trinken nicht zu vergessen?

Süße Grüße,

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Gartenkalender – Monthly Printable #Mai2017

Diesen Monat ist das Thema „Gärtnern“. Ich mag dieses Thema eigentlich nicht so gerne, weil ich eigentlich voll der Pflanzenhitler bin. Bei mir gehen sogar Kakteen nach wenigen Wochen ein.

Aber weil man ja irgendwie doch ein bisschen zum Hipster-Gärtner-Trend dazugehören will, hab ich mir ein paar Gedanken gemacht und teile diese nun, in der Hoffnung, dem einen oder anderen Garten-Noob damit zu helfen.

Zunächst einmal sollte man nicht damit anfangen, Stockrosen züchten zu wollen. Wie bei allem fängt man hier klein mit ein paar einfach zu züchtenden Pflänzchen an.

Hier sind ein paar Gärtner-Anfänger-Pflanzen:

Radieschen

Rucola

Kerbel/ holzige Kräuter

Schnittlauch

Kürbis (Hokkaido)

Zucchini

Gurke

Karotte

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Außerdem braucht man für erfolgreiches Gärtnern die richtigen Hilfsmittel. Hier meine Gärtner-Grundausrüstung:

Handschuhe

Schaufel

große Hacke fürs Beet

großer Rechen fürs Beet

kleine Hacke für „Feines“

Gießkanne mit Sieb

Dünger (am besten biologisch)

Natürlich gibt es kein pauschales Regelbuch, weil gerade äußere Umstände wie Wetter und Boden regional variieren können. Aber folgende Faustregeln sind eigentlich universell anwendbar.

Die 5 goldenen Gärtner-Regeln:

  1. Ein guter Boden ist das A und O. Vor dem Bepflanzen den Boden auflockern und düngen, am besten mit biologischem Dünger.
  2. Niemals etwas vor den Eisheiligen (11.05. – 15.05.) nach draußen ins Beet pflanzen. Vor und in dieser Zeit kann es oft noch zu Bodenfrost kommen. Jaja, kann, muss nicht…aber lieber kein Risiko eingehen. Egal was die Verkäuferin oder der Verkäufer im Laden sagt oder es Mitte April schon 20 Grad hat. Wenn die kalte Sophie kommt, ist alles erfroren. Es heißt ja nicht umsonst Bauernregel. Bauern wissen, wie man Pflanzen anbaut.

  3. Licht- und Schattenbedürfnisse beachten. Nicht jede Pflanze ist so sonnengeil wie Tomaten. Bei der Beetplanung immer bedenken, wie es im Laufe des Tages von der Sonne beschienen wird. Schattenliebende Pflanzen kommen dann in die Ecke, in die am wenigsten Sonne hinkommt. Jede Pflanze ist ein Lebewesen und hat andere Bedürfnisse. Bevor man sich entscheidet, diese oder jene Pflanze anzubauen, sollte man sich immer zuerst über Sie informieren.
  4. Gießen sollte man nicht bei Sonnenschein oder Sonnen-Höchststand, da die Blätter sonst Brandflecken bekommen. Tomaten z. B. wollen Wasser nur von unten, daher sollte man sie auch vor Regen schützen.

  5. Kräuter mit dem Lauf der Sonne ernten (wenn die Sonne am höchsten steht) da die Nähstoffe und ätherischen Öle in der Pflanze Morgens und Abends am niedrigsten sind. Blumen und alle anderen blättrigen Pflanzen, die am Boden wachsen (z.B. Salat) Morgens oder Abends schneiden bzw. ernten, da sie dann nicht so schnell welken. Alles andere wie Tomaten, Radieschen, Paprika etc. kann man ernten wenn man es bracht, egal welche Tageszeit.

Hierzu habe ich übrigens meine Gärtner-Mama interviewt. Danke liebe Mama :)

Hier gibt es nun noch den Gartenkalender als Freebie zum Download:

Pflanzkalender für Anfänger

Und Ihr so? Welche Gärtner-Tipps habt ihr?

Grüne (und etwas erdige) Grüße,

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Monthly Printable #April2017

Wer ist noch alles der Meinung, dass Drucker bösartige Kreaturen sind, die Angst sowie Eile spüren können?

Bei mir läuft das immer so ab:

Mein Drucker: Gib mir magenta! Magenta ist leer!

Ich: Du brauchst kein magenta, es ist ein Schwarz-Weiß-Dokument.

Drucker: Gib mir magenta, sonst druck ich nicht!

Ich: Hier bitte, da hast magenta. Jetzt druck.

Drucker: Ich will cyaaaaan!

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Jedenfalls ist allseits bekannt, dass Drucker zudem auch sehr sensibel sind und man laut Mediamarkt-boy mindestens einmal pro Monat drucken muss weil „schonscht de Druckkobf em aasch geht“.

Also hab ich mir folgendes einfallen lassen: wenn ich einmal im Monat drucken soll, dann wenigstens etwas Sinnvolles. Darum gibt es auf meinem Blog jetzt jeden Monat ein printable als freebie mit jeweils wechselndem Motto.

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Da ich diesen Monat Geburtstag hatte, ist das Thema Geburtstag bzw. Geburtstagswunschliste (ich liebe Listen).  Bei mir ist das nämlich immer so, dass ich das ganze Jahr über beim Bummeln oder Shoppen oder Internetsurfen Sachen sehe und mir so denke „Ohhh wie schön. Leider bin ich grade zu geizig mir das zu kaufen….Ha! Ich wünsch mir das einfach zum Geburtstag!“ Und dann vergess ich es wieder. Ein paar Wochen vor meinem Geburtstag, wenn alle anfangen zu fragen, was ich mir denn wünsche, breche ich immer in Schweiß aus und durchforste mein Gehirn nach der Sache, bei der ich mir 4 Monate zuvor gedacht habe, dass ich sie unbedingt haben muss.

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Mancher würde jetzt sagen „Wenn man sich das nicht merken kann, war es auch nicht so wichtig und man braucht es eigentlich gar nicht.“ Em ja. Das ist ja manchmal auch der Sinn von Geschenken. Es ist keine lebensnotwendige Sache, aber man mag es trotzdem irgendwie haben. Klar hab ich schon eine Armbanduhr. Aber wo steht, dass es verboten oder sozial inakzeptabel ist, sich dieselbe Uhr nochmal in einer anderen Farbe zu wünschen?

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Darum hab ich angefangen, mir alles aufzuschreiben, was ich mir wünsche. Und wenn man die Listen ein paar Jahre aufhebt, sieht man von ganz alleine, welche Sachen noch „unerfüllt“ sind, weil sie halt einfach doch nicht so wichtig waren.

Hier gibt es jedenfalls die Listen zum Ausdrucken. Es gibt eine mit vorgegebenen Kategorien, die so auf die meisten weiblichen Menschen zutreffen, sowie eine Blanko-Liste, in der man die Kategorien selber eintragen kann. Eine meiner eigenen Kategorien ist übrigens „Disney-Filme“.

Geburtstagswunschliste

Geburtstagswunschliste_Blanko

Und Ihr so? Schreibt ihr auch so gerne alles auf Listen? Welche Listen habt ihr?

Alles Liebe,

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{DIY} Geometrische Schmuckhalter

Ok, geometrisch ist vielleicht ein bisschen übertrieben. Eigentlich sind die Klötzchen ja nur dreieckig. Aber wir wollen mal bei der korrekten Fachterminologie bleiben.

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Also, geometrische Schmuckhalter. Eigentlich habe ich mich bisher immer gesträubt, so eine Pipifax-DIY-Anleitung zu machen. Aber im Prinzip lese ich mir selbst auch so gut wie nie eine Anleitung durch, sondern hole mir in solchen Posts nur Inspiration.

Darum: I proudly present the Bastelanleitung.

Man braucht:

Holz

Schmirgel- oder Schleifpapier

Säge

evtl. Holzlasur

Vorweg: Es ist in jedem Fall vorteilhaft, ein männliches Wesen parat zu haben, das die entsprechenden Befehle für diese Anleitung ausführt. Da sie Klötzchen relativ klein sind, kann es sich für ungeübte schwierig gestalten, das Holz zuzusägen.

  1. Holz besorgen. Am besten eignet sich hartes Holz, wie z. B. Buche. Man kann aber auch jedes Holz nehmen, das man gerade zur Hand hat. Oft haben örtliche Bauhöfe oder Baumärkte kleinere Holzreste übrig, einfach mal fragen.
  2. Formen anzeichnen. Hier kann man sich so richtig austoben, es muss auch garnicht akkurat und gleichschenklig sein. Eine Freude für mich alle, die in Geometrie im Matheunterricht verzweifelt sind.
  3. Sägen. Bei mir hat das nach Kulleraugen und Wimpernaufschlag mein Daddy gemacht. Wir haben so eine Art Tischkreissäge, bei der man verschiedene Winkel einstellen kann. Viele Baumärkte nehmen aber gegen geringes Entgelt auch Sägeaufträge an.
  4. Kanten und evtl. Oberflächen mit Schmirgelpapier glätten.
  5. Optional: mit Holzlasur anstreichen und trocknen lassen. Holzlasur bekommt man in vielen verschiedenen Holztönen im Baumarkt, kleinste Einheit kostet zw. 8 und 10 €.

Das wars eigentlich auch schon. Wie gesagt, recht simpel. Jedenfalls bin ich jetzt im Holzfieber und warte auch die ersten richtig warmen Tage (mind. 20 Grad), an denen ich Holzfäller und Handwerker spielen kann.

Und ihr so? Habt Ihr auch schon Holzprojekte gemacht?

Alles Liebe,

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