{DIY} Tucked In: Grain Pillow (+ Freebie + Liebster Award #3)

2Wisst ihr, was Prokrastination ist? Für alle Nicht-Klugscheißer: Aufschieberitis. Das kann ich besonders gut. Eigentlich hätte ich gestern für eine Klausur lernen sollen, und plötzlich sind mit 100 Dinge eingefallen, die ich ja viiiel dringender erledigen muss.

Aufräumen, Putzen, Bürgermeister wählen gehen, die angefangene Staffel von New Girl fertigschauen, wenn man schon dabei ist, auch noch die zweite Staffel anfangen, im Bett rumliegen, neuen Post vorbereiten, Fotos machen und bearbeiten, Anleitungen schreiben…

Nun ja. So ist das halt manchmal. Außerdem ist es auch wichtig, dass ich meine Blog-Vorsätze einhalte, und ich wollte ja eine kleine Serie über das Faulenzen im Bett schreiben.

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Hier präsentiere ich nun stolz meine erste Idee zu diesem Thema: Das Körnerkissen. Ok, ich hab hier jetzt nicht das Rad neu erfunden, aber darum soll es ja auch gar nicht gehen, sondern um alles, das sich um das Thema Bett, schlafen und faulenzen dreht.

Ich finde ein Körnerkissen ist unerlässlich. Man braucht es bei Bauchschmerzen, kalten Füßen, frostigem Wetter oder bei schlechter Laune.

Als Füllung kann man vieles benutzen. Ich hab auch schon mal welche mit Traubenkernen gemacht, die bekommt man aber meines Wissens nur im Internet, und für die Spontan-Variante kann man auch Dinkelkörner nehmen.

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Man braucht:

Dinkelkörner, Traubenkerne, Kirschkerne…

Stoff, Schere, Faden

Nadel oder Nähmaschine

Evtl. Wolle und Nadel mit großem Nadelöhr

Also bei Nähanleitungen bin ich sehr unerfahren und mit Nachmach-Fotos sieht es auch immer ganz schlecht aus, weil in meinem kleinen Nähatelier im Keller ganz schlechtes Licht ist. Darum gibt es heute eine süße, Handgezeichnete und –geschriebene (nach 30 Seiten Klausurzusammenfassung etwas krakelige) Anleitung! Euch wird gar nicht auffallen, dass die Wolke auf jedem Bild eine etwas andere Form hat ;)

IMG_20150316_0001

Hier noch die Freebie- Vorlagen:
(einfach in DinA4 Format ausdrucken)

wolke

wolke mit gesicht

Und hier zwei Bezugsquellen für die Füllung:

Traubenkerne

Dinkel

Wer noch Augen auf die Wolke sticken will, macht das am besten noch vor Schritt 1. Ich bin mir noch nicht sicher, ob mir das bei meiner Wolke gefällt oder nicht.

Jedenfalls macht mir mit meiner Wolke, die ganz und gar nicht regnet, sondern Wärme spendet, das kuscheln und faulenzen im Bett noch mehr Spaß :)

Ich hab schon eine ganze Reihe weiterer Ideen zum Thema und meiner kleinen Serie, ihr dürft also gespannt bleiben ;)

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So, und jetzt zum etwas schwierigeren Teil. Ich bin ein drittes Mal nominiert worden für den „Liebster Award“, und zwar von Amina von www.thepickofthebasket.com. Ihr Blog ist sehr schön und lesenswert, mir gefallen besonders ihre Nähprojekte. Da sie ihren Blog auf Englisch schreibt, werde ich natürlich auch die Fragen auf Englisch beantworten ;) (mit Übersetzung) Eine Herausforderung, Juchu!

  1. Since when do you have the blog? Seit wann schreibst du an dem Blog?
    – Since Jan. 2015. Seit Januar 2015.
  2. What made you start a blog? Was hat dich bewegt, mit dem Bloggen anzufangen?
    – I was looking for a way to share all my interests, hobbies and thoughts with others. Here I can combine my favourite things: photography, craft projects, cooking, baking a.s.o. Ich hab eine Möglichkeit gesucht, alle meine Interessen, Hobbies und Gedanken mit anderen zu teilen. Hier kann ich jetzt alle meine liensten Dinge kombinieren: fotografieren, basteln, kochen, backen etc.
  3. Whom are you dressing to in your blog? Wen willst du mit deinem Blog ansprechen?
    – Everybody who’s looking for the smaller things that make life great. Jeden, der nach den kleineren Dingen sucht, die das Leben schön machen.
  4. What is your inspiration, to life your specific lifestyle? Was ist deine Inspiration, deinen speziellen Lebenstil zu leben?
    – I don’t have a specific lifestyle. I just do what I like and what feels good for me. That is my inspiration, to listen to what makes me happy. Ich habe keinen bestimmten Lebenstil, ich mache einfach was ich gerne mag und was sich gut anfühlt. Das ist meine Inspiration: darauf hören und das machen, was mich glücklich macht.
  5. Where did you grow up and which languages do you speak? Wo bist du aufgewachsen und welche Sprachen sprichst du?
    – I grew up in Germany and I speak german, english and a little bit french. Ich bin in Deutschland aufgewachsen und spreche deutsch, englisch und ein bisschen französisch.
  6. What is your next mile-stone to reach. Personal or working life? Was ist der nächste Meilenstein, den du erreichen möchtest? Privat oder beruflich?
    – It’s my goal to be happy and content with what I’m doing. That’s what I’m working for. Mein Ziel ist es, glücklich und zufrieden zu sein. Darauf arbeite ich hin.
  7. Will there be any big change coming up in the next few months? Sind für die nächsten Monate größere Veränderungen vorgesehen?
    – I’m gonna dye my hair. Does that count as a big change :D? Ich werde mir die Haare färben. Zählt das :D?
  8. Do you have any personal ritual? (Yoga in the morning, shower in the evening, ….) Welche Rituale hast du?
    – Coffee! No morning without coffee! Kaffee! Kein Morgen ohne Kaffee!
  9. Any dream you would like to realize one day? Welchen Traum würdest du gerne eines Tages verwirklichen?
    – Not telling ;). Verrat ich nicht ;)
  10. How will you start tomorrow’s morning? Wie wirst du den morgigen Tag beginnen?
    – Get up, go to school, write a stupid exam, go home, eat ice-cream. Aufstehen, in die Schule gehen, eine doofe Klausur schreiben, heimgehen, Eis essen.
  11. Is there something you would like to tell the whole world if you could? Gibt es etwas, das du der ganzen Welt sagen willst?
    – Stop fixing your bodies and start fixing the world. Hört auf, an euch selbst herumzukritteln und verbessert lieber die Welt.

Neue Nominierungen gibt es keine, wie beim letzten Mal ;)

 

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Bottle Cap Pin Cushion

So, heute gibt es ein Bottle Cap Pin Cushion. Ne, das ist weder eine Krankheit, noch ein Hipster-Öko-Entgiftungsgetränk. Eigentlich ist es nur ein Nadelkissen, das man sich an den Finger steckt und die Stecknadeln immer bei sich hat, damit man nicht wie eine Bekloppte herumfuchtelt und das Nadelkissenglas nicht findet.

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Warum man das auf Englisch betiteln muss (sowie alle anderen Blogposttitel)? Naja. Weil Englisch einfach ne coole Sau ist. „Bottle Cap Pin Cushion“ klingt einfach irgendwie besser und viel interessanter als „Flaschendeckelnadelkissen, das man sich auf den Finger draufsteckt“.

Nun ja. Genug geklugscheißert. Soll ja schließlich was produktives werden hier, nech?

Man braucht:

  • Flaschendeckel (meine sind von ALDI PET Flaschen)
  • Stoffreste
  • Gummilitze
  • Füllwatte, Wattepads, Schaumstoff oder etwas anderes weiches, formbares
  • Nähnadel, Faden, Schere, Cuttermesser
  • Heißkleber
  • Wer will, Spitzenbänder zum verschönern

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  1. Aus den Stoffresten einen Kreis ausschneiden; der Durchmesser sollte etwa 2,5 mal größer sein, als der vom Flaschendeckel. Also wenn der Flaschendeckel eine Durchmesser von 3 cm hat, dann sollte der Kreis (3×2,5)= 7,5 cm groß sein.
  2. Mit Nadel und Faden einmal im Kreis mit einem halben bis ganzen Zentimeter Abstand zum Rand um den Kreis herumnähen (ganz normaler Hoch-Runter-Hoch-Runter-Stich, mir fällt gerade nicht ein wie der heißt :D). Dann etwas zusammenziehen, mit Füllwatte oder ähnlichem Material füllen und ganz zuziehen und gut vernähen.

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  1. Den Flaschendeckel mit der Öffnung nach unten auf eine freie, ebene Oberfläche legen und mit einem Cuttermesser VORSICHTIG zwei parallele Ritzen und den Deckel schneiden. Diese noch etwas weiten, z.B. indem man mit einer Stricknadel hineinpickt. Die Gummilitze wie auf dem Bild durch die Löcher fädeln, Fingerumfang abmessen, zusammenknoten und die Enden abschneiden.
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  2. Das ausgestopfte Stoffteil nun mit Heißkleber in den Flaschendeckel hineinkleben und mit Spitzenband verschönern; das kann man auch ganz gut mit Heißkleber ankleben. (Vom Klebevorgang gibt es keine Bilder, weil das Fräulein Klebemeister dann doch etwas überfordert und sie sich die Finger verbrennt x))
  3. Stecknadeln reinstecken und Fertig!

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Ich hab ganz viele Fingerstecknadelkissen gemacht, aber nur weil ich so eifrig gewerkelt habe und immer vergessen habe, Fotos zu schießen (daher auch Anleitungsfotos von zwei unterschiedlichen Modellen). Jetzt habe ich für jeden Finger eins! Oder zum Verschenken. Ja, verschenken macht mehr Sinn.

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Eine Nähanleitung wird es in naher Zukunft übrigens auch geben. Wenn ich mal daran denke, Bilder zu machen.

Und zum Valentinstag hin wird es eine kleine Überraschung geben. Die verrate ich euch in den nächsten Tagen ;)