Gartenkalender – Monthly Printable #Mai2017

Diesen Monat ist das Thema „Gärtnern“. Ich mag dieses Thema eigentlich nicht so gerne, weil ich eigentlich voll der Pflanzenhitler bin. Bei mir gehen sogar Kakteen nach wenigen Wochen ein.

Aber weil man ja irgendwie doch ein bisschen zum Hipster-Gärtner-Trend dazugehören will, hab ich mir ein paar Gedanken gemacht und teile diese nun, in der Hoffnung, dem einen oder anderen Garten-Noob damit zu helfen.

Zunächst einmal sollte man nicht damit anfangen, Stockrosen züchten zu wollen. Wie bei allem fängt man hier klein mit ein paar einfach zu züchtenden Pflänzchen an.

Hier sind ein paar Gärtner-Anfänger-Pflanzen:

Radieschen

Rucola

Kerbel/ holzige Kräuter

Schnittlauch

Kürbis (Hokkaido)

Zucchini

Gurke

Karotte

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Außerdem braucht man für erfolgreiches Gärtnern die richtigen Hilfsmittel. Hier meine Gärtner-Grundausrüstung:

Handschuhe

Schaufel

große Hacke fürs Beet

großer Rechen fürs Beet

kleine Hacke für „Feines“

Gießkanne mit Sieb

Dünger (am besten biologisch)

Natürlich gibt es kein pauschales Regelbuch, weil gerade äußere Umstände wie Wetter und Boden regional variieren können. Aber folgende Faustregeln sind eigentlich universell anwendbar.

Die 5 goldenen Gärtner-Regeln:

  1. Ein guter Boden ist das A und O. Vor dem Bepflanzen den Boden auflockern und düngen, am besten mit biologischem Dünger.
  2. Niemals etwas vor den Eisheiligen (11.05. – 15.05.) nach draußen ins Beet pflanzen. Vor und in dieser Zeit kann es oft noch zu Bodenfrost kommen. Jaja, kann, muss nicht…aber lieber kein Risiko eingehen. Egal was die Verkäuferin oder der Verkäufer im Laden sagt oder es Mitte April schon 20 Grad hat. Wenn die kalte Sophie kommt, ist alles erfroren. Es heißt ja nicht umsonst Bauernregel. Bauern wissen, wie man Pflanzen anbaut.

  3. Licht- und Schattenbedürfnisse beachten. Nicht jede Pflanze ist so sonnengeil wie Tomaten. Bei der Beetplanung immer bedenken, wie es im Laufe des Tages von der Sonne beschienen wird. Schattenliebende Pflanzen kommen dann in die Ecke, in die am wenigsten Sonne hinkommt. Jede Pflanze ist ein Lebewesen und hat andere Bedürfnisse. Bevor man sich entscheidet, diese oder jene Pflanze anzubauen, sollte man sich immer zuerst über Sie informieren.
  4. Gießen sollte man nicht bei Sonnenschein oder Sonnen-Höchststand, da die Blätter sonst Brandflecken bekommen. Tomaten z. B. wollen Wasser nur von unten, daher sollte man sie auch vor Regen schützen.

  5. Kräuter mit dem Lauf der Sonne ernten (wenn die Sonne am höchsten steht) da die Nähstoffe und ätherischen Öle in der Pflanze Morgens und Abends am niedrigsten sind. Blumen und alle anderen blättrigen Pflanzen, die am Boden wachsen (z.B. Salat) Morgens oder Abends schneiden bzw. ernten, da sie dann nicht so schnell welken. Alles andere wie Tomaten, Radieschen, Paprika etc. kann man ernten wenn man es bracht, egal welche Tageszeit.

Hierzu habe ich übrigens meine Gärtner-Mama interviewt. Danke liebe Mama :)

Hier gibt es nun noch den Gartenkalender als Freebie zum Download:

Pflanzkalender für Anfänger

Und Ihr so? Welche Gärtner-Tipps habt ihr?

Grüne (und etwas erdige) Grüße,

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{Crafting for Christmas} Gift Wrap + free printable

Hallo alle zusammen :) Hier bin ich wieder. Was für ein Jahr ey. Aber egal, das Jahr ist ja eh bald vorbei. Und wir alle wissen natürlich was vorher noch kommt. Ist ja all over Instagram, Pinterest und so.

Alle verfallen in diesen künstlichen Stress, so àla „OMG ich muss noch sooooo viele Geschenke kaufen und überhaupt, ich hab gar keine Zeit zum Plätzchen backen, und außerdem ist es ja eh kein weihnachtliches Wetter so ohne Schnee und ich muss ja auch noch dies, das, pi pa po.“

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Aber guess what: ich hab schon 90 % der Geschenke, 8 Sorten Plätzchen in 5 Tagen gebacken und die Weihnachtsplayliste auf Spotify läuft rauf und runter. Mein Geheimnis: Weihnachten ist mein allerliebstes Lieblingsfest und es ist mir wurscht ob es schneit oder nicht und ich lass mich auch nicht künstlich stressen. Bei mir ist alles im Flow :)

Es gibt da aber dann doch eine Sache, vor der ich mich immer ein bisschen drücke, nämlich dem Einpacken der Geschenke. Mir ist es am liebsten, wenn sich meine Liebsten Dinge wünschen, die symmetrisch und am besten quadratisch sind. Andere Formen kann ich nämlich nicht einpacken. Allgemein sieht das bei mir dann immer aus, als hätte es ein epileptischer Trampeltierelephant eingepackt.

Zudem kommt dann das kleine Stimmchen im Kopf. „All das Papier fliegt doch nach dem Auspacken eh in den Müll. Wegen dir müssen Bäume steeeeeeeerben…..“.

Und außerdem finde ich das Geschenkpapier, was es zu kaufen gibt irgendwie oll und langweilig. Darum mach ich das schon seit Jahren immer selber. Ich hab es schon bestempelt, be-Kartoffel-druckt, oder einfach alles in schöne beklebte Papiertüten (die kann man mehrmals verwenden) reingesteckt.

Nachdem ich nun aber im letzten Jahr zur Pinterestverrückten geworden bin, hab ich da mal nach hübschen, schlichten, schwarz-weißen (passt am besten zu meinem braunen Packpapier), puristischen Freebie-printables gesucht. Natürlich hab ich meinen surrealen Ansprüchen entsprechend nichts gefunden.

Daher mal wieder die Erkenntnis: Mach ichs mir halt selber.

War auch ganz easy. Ein paar schöne Schriften auf dafont.de runtergeladen, bisschen rumprobiert und voila. Es sind dabei sogar ein paar Geschenkanhänger bei rumgekommen. Sehet und staunet:

Paper 1

Paper 2

Paper 3

Paper 4

tags

Natürlich kann man mit dem Din A4 Format nicht so große Sachen einpacken, aber für meine Verhältnisse hat es ganz gut gereicht.

Die bronzefarbenen Anhänger auf den Bildern habe ich schon im November gemacht, ganz einfach aus Modelliermasse (ich kauf meine immer hier). Diese wird dann ausgerollt und dann kann man irgendwelche Muster draufmachen, entweder man drückt ein Spitzendeckchen drauf oder Tannenzweige, ich hab zum Beispiel meine Prägefolder von der Big Shot genommen. Dann ansprühen; wer den Vintage Effekt noch will malt sie dunkel an und wischt es dann gleich wieder mit einem Schwämmchen ab.

Beim Einpacken hab ich mir dieses Jahr mal wieder viel Mühe gemacht und es trotzdem nicht geschafft es so hinzubekommen wie die Verkäuferinnen im Geschäft. Aber ich bin trotzdem ganz zufrieden.

Da ich nun wieder mehr Zeit habe, gibt es in den nächsten Tagen noch ein paar Geschenkideen. Natürlich auch selbergemacht ;)

Und ihr so? Auch schon im Weihnachtstress oder schon im Keks-Koma?