Cloud Bread und Cottage Cheese Bites

Neulich mein Freund so: Ich mach ab sofort Diät und geh trainieren.

Ich so: Ohja, ich mach mit!

Meine Motivation so: Dein Ernst?

Mein innerer Gourmet so: *in Ohnmacht fall*

Das ganze wäre ja nicht so schlimm, Sport machen und viel Trinken und so fällt mir jetzt nicht mega schwer. Und gesünder leben ist eh besser. Aber die Tatsache, dass ich kein Waldpilz-Reh-Stroganoff mit Salzkartoffeln und zum Nachtisch einen Becher Ben und Jerry’s mehr essen darf, mach mich schon irgendwie fertig.

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Weil das Essen auf den Low Carb Diätplänen ist so gar nicht mein Fall. Ganz oben auf der Bäh-Liste steht das Eiweißbrot. Angefangen bei der Farbe über Konsistenz zum Geschmack ist das für mich eine Zumutung für meine sonst so verwöhnten Geschmacksnerven. Aber dank unserer modernen Informationsgesellschaft habe ich Alternativen gesucht und gefunden.

Cloud bread ist ja eh schon all over pinterest und blogger und sowieso. Und so schwer ist das Rezept ja auch nicht. Und vom Gesamtbild her finde ich das sehr akzeptabel im Gegensatz zum ollen Eiweißbrot.

Man braucht:

3 Eier
3 EL Quark/Frischkäse
1/4 TL Backpulver
Salzallerlei zum Bestreuen

1. Eiweiß steif schlagen.
2. Restliche Zutaten vermengen und Eiweiß unterheben.
3. Mit Salz (ich hatte Fleur de Sel aus dem Urlaub), Sesam, Kräutern etc. bestreuen.
4. Bei 150° für 15-20 Minuten backen.

Das einzige, womit das Cloud bread mich geärgert hat, war die Tatsache, dass es sich nicht gescheit vom Backblech lösen ließ. Genauso wie bei den Macarons (die ja dank Diätplan von der Speisekarte verbannt sind). Man sieht also, dass man nicht mal bei der Diät vor gemeingefährlichen Selbstklebelebensmitteln geschützt ist. Aber man kann ja auch nicht alles haben.

Beim Suchen bin ich dann noch auf ein zweites Rezept gestoßen, was ich irgendwie auch ganz nett fand, weil ich Hüttenkäse schon immer mal ausprobieren wollte, aber nicht wusste, wie. So geht es mir übrigens bei den meisten Trend-Lebensmitteln.
So gehen die Hüttenkäsetaler:

Man braucht:
200 g Hüttenkäse
100 g Tomaten, gewürfelt (ich hab mit Paprika mischen müssen, weil wir Sonntagabends nur noch insgesamt 63 gTomaten im Kühlschrank hatten)50 g Mehl
Gewürze und Kräuter wer mag

1. Alles vermischen und kleine Häufchen aufs Backblech setzen.
2. Bei 180° 20-25 Minuten backen.

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Ich hab mit Freude festgestellt, dass alle Rezepte eigentlich voll easy sind und bin eifrig am Suchen, was ich als nächstes ausprobiere.

Und Ihr so? Welche Ernährungsexperimente hab Ihr schon gemacht?

Liebste Grüße,

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Avocado-Cheese-Cream

Neujahrsvorsatz Nr. 1 : Neujahresvorsätze von 2014 aufarbeiten und erfüllen. Wem kommt das bekannt vor? Ich bin eh kein großer Fan von Silvester, und deshalb halte ich auch nicht viel von Neujahresvorsätzen. Die einzigen, die von dem „Ich muss dieses Jahr alles besser machen und meine Ziele erreichen“-Hype profitieren, sind Fitnessstudios, Diät-Coaches und vielleicht noch Single-Websites, für alle, die sich vorgenommen haben, „dieses Jahr endlich Mr. Right zu finden!“.

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Ich persönlich bin der Meinung, dass es Unsinn ist, sich genau den Jahresanfang dafür auszusuchen, (viel zu hohe) Ziele zu stecken und Pläne zu machen, was man an sich verbessern möchte.
Ähm, hallo? Wenn ich das ganze letzte Jahr meinen Hintern nicht von der Couch auf den Sportplatz bekommen habe, wieso sollte es dann plötzlich am 01.01.2015 klick machen und mir fliegt die passende Motivation zu? Nene, das ist Quatsch.

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Wenn ich etwas „Verbesserndes“ mache, dann weil ich Lust darauf habe und weil es Spaß macht. Und wisst ihr was Spaß macht? Avocado-Brotaufstrich macht Spaß! Ok, ich gebe zu, Brotaufstrich ist nicht weltverbessernd noch besonders spektakulär, aber er suggeriert gesunde Ernährung und Verzicht auf gehaltvollere Brotaufstriche wie Leberwurst (oder wie wir vom Dorf sagen: Lewaworscht).

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Zu machen ist der Brotaufstrich ganz einfach. Man braucht:

1 reife Avocado

1 Päckchen Frischkäse

Etwas Salz und Pfeffer

Schüssel, Löffel und Gabel

Evtl. Frische Kräuter

  1. Avocado halbieren und den Kern entfernen. Das geht ganz einfach, wenn man ein breites, scharfes Messer nimmt und es in der Hälfte mit dem Kern ganz fest in den Kern reinhaut, leicht dreht und das Messer samt Kern rauszieht.
  2. Avocado mit einem Löffel ausnehmen und das Fruchtfleisch in eine Schüssel geben. Mit Gabel lässt sich das Fruchtfleisch sehr leicht zerdrücken.
  3. Frischkäse dazugeben und mit der Gabel vermischen. Man kann auch den Pürierstab nehmen, aber den wieder sauberzumachen, macht gar keinen Spaß. Und ich finde, der Aufstrich sieht interessanter aus, wenn noch ein paar kleine Stückchen drin sind.
  4. Mit Salz, Pfeffer und evtl. Kräutern abschmecken und Fertig :)

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Wer noch nie Avocado probiert hat, dem kann ich leider nicht genau sagen, wie sie schmeckt. Irgendwie cremig und nussig…pur schmeckt sie mir nicht besonders, aber als Guacamole oder eben Brotaufstrich finde ich sie sehr lecker.

Und ihr so? Was sind eure Neujahresvorsätze? Habt ihr überhaupt welche? Wie motiviert ihr euch, sie einzuhalten?