{DIY} Geometrische Schmuckhalter

Ok, geometrisch ist vielleicht ein bisschen übertrieben. Eigentlich sind die Klötzchen ja nur dreieckig. Aber wir wollen mal bei der korrekten Fachterminologie bleiben.

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Also, geometrische Schmuckhalter. Eigentlich habe ich mich bisher immer gesträubt, so eine Pipifax-DIY-Anleitung zu machen. Aber im Prinzip lese ich mir selbst auch so gut wie nie eine Anleitung durch, sondern hole mir in solchen Posts nur Inspiration.

Darum: I proudly present the Bastelanleitung.

Man braucht:

Holz

Schmirgel- oder Schleifpapier

Säge

evtl. Holzlasur

Vorweg: Es ist in jedem Fall vorteilhaft, ein männliches Wesen parat zu haben, das die entsprechenden Befehle für diese Anleitung ausführt. Da sie Klötzchen relativ klein sind, kann es sich für ungeübte schwierig gestalten, das Holz zuzusägen.

  1. Holz besorgen. Am besten eignet sich hartes Holz, wie z. B. Buche. Man kann aber auch jedes Holz nehmen, das man gerade zur Hand hat. Oft haben örtliche Bauhöfe oder Baumärkte kleinere Holzreste übrig, einfach mal fragen.
  2. Formen anzeichnen. Hier kann man sich so richtig austoben, es muss auch garnicht akkurat und gleichschenklig sein. Eine Freude für mich alle, die in Geometrie im Matheunterricht verzweifelt sind.
  3. Sägen. Bei mir hat das nach Kulleraugen und Wimpernaufschlag mein Daddy gemacht. Wir haben so eine Art Tischkreissäge, bei der man verschiedene Winkel einstellen kann. Viele Baumärkte nehmen aber gegen geringes Entgelt auch Sägeaufträge an.
  4. Kanten und evtl. Oberflächen mit Schmirgelpapier glätten.
  5. Optional: mit Holzlasur anstreichen und trocknen lassen. Holzlasur bekommt man in vielen verschiedenen Holztönen im Baumarkt, kleinste Einheit kostet zw. 8 und 10 €.

Das wars eigentlich auch schon. Wie gesagt, recht simpel. Jedenfalls bin ich jetzt im Holzfieber und warte auch die ersten richtig warmen Tage (mind. 20 Grad), an denen ich Holzfäller und Handwerker spielen kann.

Und ihr so? Habt Ihr auch schon Holzprojekte gemacht?

Alles Liebe,

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{DIY} Cutting Board Design

Ich tu mich ja immer ein bisschen schwer mit den Titeln für die Posts. Bei mir gibt es dafür immer bestimmte Parameter, die erfüllt sein müssen.

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Erstens, immer auf Englisch, weil auf Englisch alles cooler klingt. Dann soll in geschweiften Klammern die Kategorie davorstehen, damit man gleich weiß, um was in etwa es geht. Und zuletzt, finde ich, sollte der Titel nicht mehr als 3 oder 4 Wörter enthalten, weil keiner Bock hat mehr zu lesen.

War also schwierig dieses Mal. „Custom Designed Wooden Cutting Boards“ wäre zu lang, „Pyrographed Cutting Boards“ würde keiner verstehen, ich musste selber erstmal googeln, dass Bandmalerei auf Englisch Pyrography heißt.

Und „Hölzerne Schneidebretter mit Brandmalerei verschönert“ hätte mir selbst antiperfektionistische Albträume bereitet. Aber gut. So ischs worre (badensisch für „So ist es nun geworden“).

Jetzt weiß man immerhin worum es geht. Die Holzbrettchen waren ursprünglich als Weihnachtsgeschenkeideen-Post (wieder so ein blödes Wort -.-) gedacht, aber so what. Holzbretter kann man das ganze Jahr verschenken oder selbst behalten.

Man braucht:

Holzbrett(er), möglichst aus weichem Holz, je nach Brandmalgerät
(meins ist von hier)

Brandmalgerät, zur Not geht auch Papas Lötkolben (bei mir hats zumindest funktioniert)

Eine bebilderte Schritt-für-Schritt-Anleitung gibt es heute nicht, weil Lötkolben halten, gerade Linien Malen, nicht die Finger verbrennen UND Fotos machen war dann doch etwas zu viel Multitasking *hüstel*.

  1. Mit einem weichen Bleistift die gewünschten Muster vorzeichnen.
  2. Lötkolben oder anderes Brandmalfähiges Gerät heiß werden lassen und losbrandmalen.
  3. Abkühlen lassen (geht recht schnell) und Bleistiftlinien wegradieren

Die Technik fürs Brandmalen muss man sich mit learning by doing aneignen. Jedes Holz ist unterschiedlich; weiches Holz wie Weide, Linde oder Nadelholz lässt sich sehr einfach bearbeiten. Allerdings sind fast alle Schneidebretter aus hartem Holz, meistens Buche, weil es robuster ist.

Zudem waren die recht günstigen IKEA Brettchen aus mehreren Abschnitten zusammengesetzt, was den Vorgang noch etwas erschwert. Ist aber alles machbar, mit etwas Übung hat man den Dreh schnell raus und außerdem kann sich das Resultat als DIY-Geschenk sehen lassen.

Das Probeexemplar hab ich dann selbst behalten. Kleiner Tipp am Rande: nicht in die Spülmaschine.

Liebste Grüße,

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