{DIY} Bubble Bath Badezusatz

Neulich beim Treffen der anonymen Bastelmatrialhorter: Heute lernen wir, wie man eine leere Küchenpapierrolle entsorgt und reflektieren, was wir dabei fühlen.

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Nein, Spaß beiseite. Wobei so ein Selbsthilfe-Entrümplungskurs nicht verkehrt wäre. Während dem Packen für unseren Umzug habe ich ungelogen bestimmt 30 leere Klopapierrollen gefunden, mit denen ich irgendwann mal Kerzen gießen wollte. Und passend dazu 40 Billigteelichter, die nur halb abgebrannt waren. Em ja. *Hustmessiehust*

Aber hey, aus manchen gehorteten Gegenständen kann man durchaus sinnvolle Upcycling Projekte machen. Hier kam mir zum Beispiel meine notorische Hortungssucht von Hotel-Shampoofläschchen zugute. Besonders toll war, dass ich 10 gleiche hatte, weil der Messie lernt: wenn man die Fläschchen im Koffer versteckt, stehen am nächsten Tag zwei neue da :)

Ich muss aber dazusagen, dass ich auch wirklich alle aufgebraucht habe, als wir wieder zuhause waren; bzw. mein Freund, die Meerjungfrau, weil Shampoo kann man ja auch als Badezusatz verwenden.

Aber nun zum Thema. Das Ganze war als kleine Geschenkidee für Kolleginnen etc. gedacht. Prinzipiell könnte man auch einfach ein fertiges Badezusatz kaufen, abfüllen und noch ein schönes Etikett dranhängen. Aber wär ja langweilig, ne?

Außerdem ist das Zusammenmischen wirklich super easy und man kann selbst bestimmen, was zum Schluss alles drin ist.

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Ich hab folgendes Rezept benutzt:

300 ml reine Flüssigseife  (ich hab die ph-Neutrale bei dm für 0,45 € gekauft, weil die weiß ist und ich ein Ästhetikmonk bin)

60 ml Glycerin (wenn man die dm Seife nimmt, optional, weil da ja schon Pflegestoffe drin sind)

60 ml bzw. g Kokosöl

Kokos-Duftöl

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Kokosöl schmelzen lassen, alles in einer Schüssel mischen und mit einem Trichter in die sauberen Fläschchen füllen. Joa, das wärs auch schon. Man kann es natürlich auch in eine größere Flasche füllen und noch ein hübsches Etikett draufkleben. Ich wollte es aber ja bewusst als kleines Geschenkchen für eine Anwendung.

Man kann natürlich auch jeden anderen Duft verwenden. Ich mag Kokos eigentlich nicht so gerne, aber man kann den Duft ja selbst dosieren. Und es ist schön sommerlich.

Als Anhänger für das Fläschchen hab ich einfach ein Monstera-Blatt auf etwas festeren Karton gestempelt. Die Stempel kann man ja aus Moosgummi recht easy selbermachen.

Und ihr so? Seid ihr auch notorische Bastelmaterialhorter?

Alles Liebe,

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{DIY} Korkuntersetzer mit Pyrographie-Technik

WTF Pyrographie? Fräulein Klugscheißer wirft mal wieder mit Fremdwörtern um sich. Ehm ja. So bin ich halt. In der Berufsschule war ich schon als Streber abgestempelt, weil ich einmal statt sich aufregen „echauffieren“ gesagt habe. #sorrynotsorry

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Pyrographie ist ein interessantes und auch ein bisschen gefährlich klingendes Wort für Brandmalerei. Hier habe ich schon mal gezeigt, was man mit einem Brandmalkolben Papas Lötkolben so anstellen kann.

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Auf Kork funktioniert das ganz zum Glück sehr viel leichter, da Kork ein sehr weiches Material ist.

Man braucht:

Kork, am besten schon in gewünschter Form

Brandmalkolben oder ersatzweise Lötkolben

Bleistift und Radiergummi

feuerfeste Unterlage

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  1. Kork besorgen. Ich hatte meine Korkkreise von Ikea, gibts im vierer-Pack für 50ct.
  2. Schöne Motive ausdenken und mit Bleistift anzeichnen.
  3. Linien vorsichtig mit dem Brandmalkolben nachzeichnen. Man sollte vielleicht auf einem „Probiererle“ testen, wie der Kork auf Brandmalkolben reagiert, damit man ein Gefühl für das Material bekommt. Mein Tipp für gerade Linien: ein Metall(!)-Lineal zur Hilfe nehmen.
  4. Abkühlen lassen und evtl. überschüssige Bleistiftlinien vorsichtig wegradieren.

Aber vorsicht, Suchtgefahr. Kenn wer jemanden, der 50 Korkuntersetzer braucht?

Liebste Grüße,

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Limonadensirup – Monthly Printable #Juni2017

Also Leute, mal ehrlich. Da, wo der Sommer 2016 durch Abwesenheit glänzte, eskaliert er 2017 jetzt so richtig. In meinem Büro sind es aktuell 32 °C und ich musste Pappkarton ans Fenster kleben, damit ich keinen Sonnenbrand mehr auf dem Kopf bekomme. Kopfschmerzen und Übelkeit sind vorprogrammiert.

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Ja, ich weiß, mimimi. First World Problems. Meine Mum gibt immer den Rat „Du musch mehr trinken, Kind!“ Das ist die pauschale Abhilfe gegen alles. Leider bin ich nicht so ein Aquaholik wie manche Menschen in meiner Familie und darum schaffe ich es kaum, mein tägliches Pensum zu erreichen.

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Um mir die Sache ein bisschen zu versüßen (hihi, Wortspiel), hab ich mir selbstgemachten Limonadensirup mit ins Büro gebracht. Und bei dem Wort „selbstgemacht“ suggeriert man sich selbst vor, dass der Sirup total gesund ist weil man ihn ja selber gemacht hat und weil gute Sachen wie Kräuter und Zitronensaft mit viel Vitamin C drin sind.

Aber leider kann das alles nicht die Tatsache kaschieren, dass auf 800 ml Sirup-Flüssigkeit 500-600 Gramm Zucker kommen. Aber es ist halt nunmal Sirup. Ohne Zucker geht das nüscht.

Hier das Rezept:

400 ml Zitronensaft
400 ml Limettensaft
600 g Zucker
ein großes Bund Minze
ein großes Bund Basilikum

Den Zucker mit dem Saft zum köcheln bringen, bis alles aufgelöst ist. Dann die Minze und das Basilikum in den Topf geben und 20-30 Minuten köcheln lassen. Die Flüssigkeit abgießen, abkühlen lassen und in die heiß ausgespülten Glasflaschen füllen.

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Wer es nicht ganz so süß mag, kann auch ein bisschen weniger Zucker reinmachen. Das ganze wird dann mit kaltem Mineralwasser gemischt. Beim Mischverhältnis muss man ein bisschen rumprobieren. Und nicht an den vielen Zucker denken! Flüssigkeit ist Flüssigkeit und im Sommer muss man viel trinken :)

Hier noch das printable. Diesen Monat sind es Etiketten für den Limonadensirup. Es gibt sie in drei Größen. Man kann ganz gut kleine Wein- oder Sektfläschchen benutzen oder diese Sirupflaschen in denen der eklig blaue Sirup drin ist.

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Und Ihr so? Welche Tricks habt Ihr, um das Trinken nicht zu vergessen?

Süße Grüße,

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Monthly Printable #April2017

Wer ist noch alles der Meinung, dass Drucker bösartige Kreaturen sind, die Angst sowie Eile spüren können?

Bei mir läuft das immer so ab:

Mein Drucker: Gib mir magenta! Magenta ist leer!

Ich: Du brauchst kein magenta, es ist ein Schwarz-Weiß-Dokument.

Drucker: Gib mir magenta, sonst druck ich nicht!

Ich: Hier bitte, da hast magenta. Jetzt druck.

Drucker: Ich will cyaaaaan!

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Jedenfalls ist allseits bekannt, dass Drucker zudem auch sehr sensibel sind und man laut Mediamarkt-boy mindestens einmal pro Monat drucken muss weil „schonscht de Druckkobf em aasch geht“.

Also hab ich mir folgendes einfallen lassen: wenn ich einmal im Monat drucken soll, dann wenigstens etwas Sinnvolles. Darum gibt es auf meinem Blog jetzt jeden Monat ein printable als freebie mit jeweils wechselndem Motto.

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Da ich diesen Monat Geburtstag hatte, ist das Thema Geburtstag bzw. Geburtstagswunschliste (ich liebe Listen).  Bei mir ist das nämlich immer so, dass ich das ganze Jahr über beim Bummeln oder Shoppen oder Internetsurfen Sachen sehe und mir so denke „Ohhh wie schön. Leider bin ich grade zu geizig mir das zu kaufen….Ha! Ich wünsch mir das einfach zum Geburtstag!“ Und dann vergess ich es wieder. Ein paar Wochen vor meinem Geburtstag, wenn alle anfangen zu fragen, was ich mir denn wünsche, breche ich immer in Schweiß aus und durchforste mein Gehirn nach der Sache, bei der ich mir 4 Monate zuvor gedacht habe, dass ich sie unbedingt haben muss.

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Mancher würde jetzt sagen „Wenn man sich das nicht merken kann, war es auch nicht so wichtig und man braucht es eigentlich gar nicht.“ Em ja. Das ist ja manchmal auch der Sinn von Geschenken. Es ist keine lebensnotwendige Sache, aber man mag es trotzdem irgendwie haben. Klar hab ich schon eine Armbanduhr. Aber wo steht, dass es verboten oder sozial inakzeptabel ist, sich dieselbe Uhr nochmal in einer anderen Farbe zu wünschen?

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Darum hab ich angefangen, mir alles aufzuschreiben, was ich mir wünsche. Und wenn man die Listen ein paar Jahre aufhebt, sieht man von ganz alleine, welche Sachen noch „unerfüllt“ sind, weil sie halt einfach doch nicht so wichtig waren.

Hier gibt es jedenfalls die Listen zum Ausdrucken. Es gibt eine mit vorgegebenen Kategorien, die so auf die meisten weiblichen Menschen zutreffen, sowie eine Blanko-Liste, in der man die Kategorien selber eintragen kann. Eine meiner eigenen Kategorien ist übrigens „Disney-Filme“.

Geburtstagswunschliste

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Und Ihr so? Schreibt ihr auch so gerne alles auf Listen? Welche Listen habt ihr?

Alles Liebe,

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{DIY} Geometrische Schmuckhalter

Ok, geometrisch ist vielleicht ein bisschen übertrieben. Eigentlich sind die Klötzchen ja nur dreieckig. Aber wir wollen mal bei der korrekten Fachterminologie bleiben.

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Also, geometrische Schmuckhalter. Eigentlich habe ich mich bisher immer gesträubt, so eine Pipifax-DIY-Anleitung zu machen. Aber im Prinzip lese ich mir selbst auch so gut wie nie eine Anleitung durch, sondern hole mir in solchen Posts nur Inspiration.

Darum: I proudly present the Bastelanleitung.

Man braucht:

Holz

Schmirgel- oder Schleifpapier

Säge

evtl. Holzlasur

Vorweg: Es ist in jedem Fall vorteilhaft, ein männliches Wesen parat zu haben, das die entsprechenden Befehle für diese Anleitung ausführt. Da sie Klötzchen relativ klein sind, kann es sich für ungeübte schwierig gestalten, das Holz zuzusägen.

  1. Holz besorgen. Am besten eignet sich hartes Holz, wie z. B. Buche. Man kann aber auch jedes Holz nehmen, das man gerade zur Hand hat. Oft haben örtliche Bauhöfe oder Baumärkte kleinere Holzreste übrig, einfach mal fragen.
  2. Formen anzeichnen. Hier kann man sich so richtig austoben, es muss auch garnicht akkurat und gleichschenklig sein. Eine Freude für mich alle, die in Geometrie im Matheunterricht verzweifelt sind.
  3. Sägen. Bei mir hat das nach Kulleraugen und Wimpernaufschlag mein Daddy gemacht. Wir haben so eine Art Tischkreissäge, bei der man verschiedene Winkel einstellen kann. Viele Baumärkte nehmen aber gegen geringes Entgelt auch Sägeaufträge an.
  4. Kanten und evtl. Oberflächen mit Schmirgelpapier glätten.
  5. Optional: mit Holzlasur anstreichen und trocknen lassen. Holzlasur bekommt man in vielen verschiedenen Holztönen im Baumarkt, kleinste Einheit kostet zw. 8 und 10 €.

Das wars eigentlich auch schon. Wie gesagt, recht simpel. Jedenfalls bin ich jetzt im Holzfieber und warte auch die ersten richtig warmen Tage (mind. 20 Grad), an denen ich Holzfäller und Handwerker spielen kann.

Und ihr so? Habt Ihr auch schon Holzprojekte gemacht?

Alles Liebe,

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Craft fair for beginners – Was man als Hobbykünstler wissen muss

Zum Schreiben dieses Beitrages habe ich mich entschlossen, da ich, als ich selbst nach diesem Thema gegoogelt habe, ernüchternd wenige Ergebnisse gefunden habe.

Aber nun habe ich Erfahrung gesammelt, die ich teilen möchte um das Internet um einen Ratschlag mehr zu bereichern.

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Jeder hat ja bekanntermaßen irgendein Hobby. Und das will man natürlich auch zeigen. Gerne würde ich täglich auf Instagram posten, wie weit ich in der App runtastic gelaufen bin und ganz stolz mein tolle Sportoutfit präsentieren. Nur leider habe ich weder Sportoutfits noch schaffe ich es, mehr als 2 Minuten ohne japsen und stolpern zu joggen.

Aber dafür kann ich basteln. Näh. Basteln klingt immer so nach Kindergarten. Nennen wir es kreatives Arbeiten. Aber Materialien für Basteleien kreatives Arbeiten sind oft recht teuer und es sammeln sich auch einige gebastelte kreativ gearbeitete Werke an.

Da bietet es sich natürlich an, diese zu verkaufen.

Eine tolle Möglichkeit dafür sind lokale Hobby- und Künstlerausstellungen. Das Prinzip ist ähnlich wie beim Flohmarkt. Es wird eine Gebühr für den laufenden Meter verlangt und oft werden sogar Tische und Wände gestellt.

Als ich das erste Mal bei einer solchen Ausstellung mitgemacht habe, war ich anfangs etwas planlos. Was muss ich beachten? Wie viel kann ich für meine Sachen verlangen? Wie viele Sachen soll ich herstellen? Was wenn niemand etwas kauft?

Viele Tipps habe ich online nicht gefunden. Darum gibt es jetzt von mir eine kleine Liste, was man beachten sollte und was wichtig ist.

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Wie viel soll ich herstellen?

Ich stand am Anfang vor der großen Frage, wie viel ich von welchem Artikel brauche.

Man kann das ganz grob an folgenden Kriterien festmachen:

Preis

Postkarten für 1 € werden eher gekauft als Turnbeutel für 20 €.

Nützlichkeit

Schlüsselanhänger und Glasuntersetzer hat jeder. Je individueller und ausgefallener die Idee ist, desto eher findet sie Interessenten. Dabei sollte jedoch die Nützlichkeit und Alltagstauglichkeit nicht außer Acht geraten.

 

Wie viel kann ich dafür verlangen?

Bei der Preisfindung gibt es viele Formeln, an die man sich angeblich halten soll. Doch dafür muss man zunächst einmal wissen, was der Artikel in der Herstellung kostet. Darum ist es wichtig, Kassenzettel und Bestellscheine aufzubewahren, nicht zuletzt auch zu Buchhaltungszwecken.

Ich habe mich an folgender Formel orientiert:

Herstellerpreis x 3 = Verkaufspreis

Man muss dabei jedoch immer flexibel bleiben. Manche Materialien sind teurer, manche Materialien hat man eh schon zuhause und manche Materialien kosten vielleicht sogar gar nichts. Am Ende muss man sich immer fragen „Würde ich selbst so viel dafür bezahlen?“

Als Hobbykünstler ist die Preisfrage immer die schwierigste. Bestenfalls sind sich alle Besucher der Ausstellung vollkommen bewusst, wie viel Arbeit und Zeit dahintersteckt und sind durchaus bereit, für eine Kette 15 € zu bezahlen, obwohl man eine ähnliche im Laden für 5 € bekommt. Doch die Realität sieht leider in den seltensten Fällen so aus. Ich finde es erstrebenswert zumindest die Materialkosten auszugleichen, denn es ist und bleibt ja immer noch ein Hobby und nicht die Haupteinnahmequelle.

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Was muss ich zur Ausstellung alles mitnehmen?

Mal abgesehen von Tischen, die oft gestellt werden sind folgende Dinge unablässlich:

– Stühle

– Visitenkarten

– evtl. Quittungen und Bestellformulare

– Taschenrechner

– Block und Stifte für Notizen

– Wechselgeld (30-50 €)

Außerdem ist es schön, sich für ruhigere Zeiten eine Beschäftigung mitzunehmen, denn nichts wirkt unansprechender als ein Standbesitzer mit der Nase im Smartphone. Viel netter wirken Handarbeitstätigkeiten wie häkeln, stricken oder zeichen um sich zu beschäftigen.

Ich empfehle, sich einen Partner mitzunehmen, mit dem man sich unterhalten kann, der bei geschäftigen Zeiten mithilft, die Kunden zu bedienen und der auf den Stand aufpasst, wenn man mal eine Pause braucht.

Bezüglich Preis und Wechselgeld: Es ist sinnvoll, die Preise nicht an denen im Laden alà 6,99 € zu orientieren. Es gilt „Je krummer der Preis, desto mehr Wechselgeld brauche ich“. Am besten Preise wählen, die höchstens auf 0,50 € enden, so spart man die kleinen Münzen.

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Wie baue ich meinen Stand auf?

Je nach Örtlichkeit und Untergrund empfiehlt es sich, eine weiße Tischdecke oder hellen Stoff zum abdecken des Tisches mitzubringen. Ansonsten gilt es, Raum und Örtlichkeiten bestmöglich auszunutzen. Man kann z.B zwei Tische in L-Form stellen um Platz zu sparen und die Verkaufsfläche zu maximieren, auf die Tische kleine Regale bauen, um Raum zu schaffen, neben den Stand eine Schneiderpuppe und/ oder eine Kleiderstange stellen, um die Produkte besser zu präsentieren.

Je nach Artikelgröße kann man Produkte auf verschiedene Arten hervorheben.

Bei großen Artikeln ist es am besten, nur ein oder zwei Teile auf dem Tisch zu präsentieren und den Rest im Hintergrund oder vor dem Tisch zu platzieren. Bei kleinen Teilen bietet es sich an, ein oder zwei Teile aufwändig, evtl. noch mit Anwendungsbeispiel, in den Fokus zu rücken und den Rest sichtbar in einem Behälter, Kiste, großem Vorratsglas o. ä. aufzubewahren.

 

Wie mache ich meinen Stand attraktiv und wie gewinne ich Kunden?

Je auffälliger der Stand und die Produkte, desto eher fällt man auf. Man kann beispielsweise bunte Banner aufhängen oder Gegenstände nutzen, die nicht jeder Stand hat, wie z. B. eine auffällige Schneiderpuppe, einen großen Standspiegel, eine Lightbox, eine hübsche Kommode zu Präsentation der Produkte. Es gibt hier, abhängig von Örtlichkeit und eigener Ausrüstung, beinahe endlose Möglichkeiten.

Aber Aussehen alleine tut es bekanntlich nicht. Die klassische Kundenetikette sollte man auch draufhaben. Freundlich, hilfsbereit, kommunikativ. Viele Leute wollen einfach auch nur etwas über die Arbeit erfahren, interessieren sich für das Hobby und den Menschen dahinter, ohne etwas zu kaufen. Dafür sollte man auch offen sein. Man muss nicht jedem auf Teufel komm raus etwas verkaufen.

Hilfreich ist es, sich Freunde, Verwandte und Bekannte als Besucher einzuladen. So hat man in jedem Fall immer ein paar Leute vor dem Stand, mit denen man sich unterhalten kann. So sieht es stets aus, als wäre der Stand gut besucht, das suggeriert gute Produkte und lockt wiederum weitere Kunden an.

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Was, wenn ich nichts verkaufe?

Vor diesem worste case szenario hat jeder Aussteller insgeheim Angst. Natürlich kann man nie genau voraussagen, wie die Produkte ankommen. Aber man kann sich in vorhinein Rat und Feedback aus dem Freundes- und Familienkreis holen, wie die Produkte dort ankommen. Auch ist das A und O Werbung, Werbung, Werbung. Je mehr Leute von der Ausstellung erfahren, desto mehr potientielle Kunden kommen.

Wenn man auf qualitatives Material, sorgfältige Verarbeitung und gute Präsentation achtet, wird man in jedem Fall irgendetwas verkaufen. Denn wenn man sich Mühe gibt, steckt Herz und Seele in den Produkten und das kann der Kunde sehen. Und letzten Endes würde man ja nie etwas herstellen, was man nicht auch selbst schön findet, und es ist dabei dann nicht so abwegig auch den Geschmack eines anderen zu treffen.

Muss ich nach der Ausstellung noch etwas tun?

Wenn die Ausstellung vorbei ist, sollte man Bilanz ziehen für das nächste Mal. Daher ist es sinnvoll, sich vor der Ausstellung ein kleines Inventar aufzustellen und während der Ausstellung aufzuschreiben, wie viel man von welchem Produkt verkauft hat.

So kann man am Ende auswerten, was man beim nächsten Mal wieder mit ins Sortiment aufnimmt und was man weglässt, weil es nicht gut verkauft wurde.

Außerdem gibt es ja vielleicht sogar Bestellungen oder Kundenwünsche, ein bestimmtes Produkt in einer bestimmten Ausführung zu bekommen.

Und wenn man während der Ausstellung Lob oder vor allem Kritik bekommt, kann man diese im Nachhinein versuchen umzusetzen. Vielleicht entstehen daraus sogar neue Produkte.

 

Ich hoffe, diese Erfahrungen und Tipps sind einigermaßen hilfreich und verständlich. Im Endeffekt macht auch die Erfahrung viel aus. Hat man den Startsprung erst einmal hinter sich, wird alles einfacher.

Und ihr so? Habt ihr schon mal bei einer Hobbyausstellung mitgemacht? Was sind eure Erfahrungen und Tipps?

Liebste Grüße,

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{DIY} Cutting Board Design

Ich tu mich ja immer ein bisschen schwer mit den Titeln für die Posts. Bei mir gibt es dafür immer bestimmte Parameter, die erfüllt sein müssen.

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Erstens, immer auf Englisch, weil auf Englisch alles cooler klingt. Dann soll in geschweiften Klammern die Kategorie davorstehen, damit man gleich weiß, um was in etwa es geht. Und zuletzt, finde ich, sollte der Titel nicht mehr als 3 oder 4 Wörter enthalten, weil keiner Bock hat mehr zu lesen.

War also schwierig dieses Mal. „Custom Designed Wooden Cutting Boards“ wäre zu lang, „Pyrographed Cutting Boards“ würde keiner verstehen, ich musste selber erstmal googeln, dass Bandmalerei auf Englisch Pyrography heißt.

Und „Hölzerne Schneidebretter mit Brandmalerei verschönert“ hätte mir selbst antiperfektionistische Albträume bereitet. Aber gut. So ischs worre (badensisch für „So ist es nun geworden“).

Jetzt weiß man immerhin worum es geht. Die Holzbrettchen waren ursprünglich als Weihnachtsgeschenkeideen-Post (wieder so ein blödes Wort -.-) gedacht, aber so what. Holzbretter kann man das ganze Jahr verschenken oder selbst behalten.

Man braucht:

Holzbrett(er), möglichst aus weichem Holz, je nach Brandmalgerät
(meins ist von hier)

Brandmalgerät, zur Not geht auch Papas Lötkolben (bei mir hats zumindest funktioniert)

Eine bebilderte Schritt-für-Schritt-Anleitung gibt es heute nicht, weil Lötkolben halten, gerade Linien Malen, nicht die Finger verbrennen UND Fotos machen war dann doch etwas zu viel Multitasking *hüstel*.

  1. Mit einem weichen Bleistift die gewünschten Muster vorzeichnen.
  2. Lötkolben oder anderes Brandmalfähiges Gerät heiß werden lassen und losbrandmalen.
  3. Abkühlen lassen (geht recht schnell) und Bleistiftlinien wegradieren

Die Technik fürs Brandmalen muss man sich mit learning by doing aneignen. Jedes Holz ist unterschiedlich; weiches Holz wie Weide, Linde oder Nadelholz lässt sich sehr einfach bearbeiten. Allerdings sind fast alle Schneidebretter aus hartem Holz, meistens Buche, weil es robuster ist.

Zudem waren die recht günstigen IKEA Brettchen aus mehreren Abschnitten zusammengesetzt, was den Vorgang noch etwas erschwert. Ist aber alles machbar, mit etwas Übung hat man den Dreh schnell raus und außerdem kann sich das Resultat als DIY-Geschenk sehen lassen.

Das Probeexemplar hab ich dann selbst behalten. Kleiner Tipp am Rande: nicht in die Spülmaschine.

Liebste Grüße,

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