{DIY} Korkuntersetzer mit Pyrographie-Technik

WTF Pyrographie? Fräulein Klugscheißer wirft mal wieder mit Fremdwörtern um sich. Ehm ja. So bin ich halt. In der Berufsschule war ich schon als Streber abgestempelt, weil ich einmal statt sich aufregen „echauffieren“ gesagt habe. #sorrynotsorry

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Pyrographie ist ein interessantes und auch ein bisschen gefährlich klingendes Wort für Brandmalerei. Hier habe ich schon mal gezeigt, was man mit einem Brandmalkolben Papas Lötkolben so anstellen kann.

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Auf Kork funktioniert das ganz zum Glück sehr viel leichter, da Kork ein sehr weiches Material ist.

Man braucht:

Kork, am besten schon in gewünschter Form

Brandmalkolben oder ersatzweise Lötkolben

Bleistift und Radiergummi

feuerfeste Unterlage

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  1. Kork besorgen. Ich hatte meine Korkkreise von Ikea, gibts im vierer-Pack für 50ct.
  2. Schöne Motive ausdenken und mit Bleistift anzeichnen.
  3. Linien vorsichtig mit dem Brandmalkolben nachzeichnen. Man sollte vielleicht auf einem „Probiererle“ testen, wie der Kork auf Brandmalkolben reagiert, damit man ein Gefühl für das Material bekommt. Mein Tipp für gerade Linien: ein Metall(!)-Lineal zur Hilfe nehmen.
  4. Abkühlen lassen und evtl. überschüssige Bleistiftlinien vorsichtig wegradieren.

Aber vorsicht, Suchtgefahr. Kenn wer jemanden, der 50 Korkuntersetzer braucht?

Liebste Grüße,

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{DIY} Cutting Board Design

Ich tu mich ja immer ein bisschen schwer mit den Titeln für die Posts. Bei mir gibt es dafür immer bestimmte Parameter, die erfüllt sein müssen.

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Erstens, immer auf Englisch, weil auf Englisch alles cooler klingt. Dann soll in geschweiften Klammern die Kategorie davorstehen, damit man gleich weiß, um was in etwa es geht. Und zuletzt, finde ich, sollte der Titel nicht mehr als 3 oder 4 Wörter enthalten, weil keiner Bock hat mehr zu lesen.

War also schwierig dieses Mal. „Custom Designed Wooden Cutting Boards“ wäre zu lang, „Pyrographed Cutting Boards“ würde keiner verstehen, ich musste selber erstmal googeln, dass Bandmalerei auf Englisch Pyrography heißt.

Und „Hölzerne Schneidebretter mit Brandmalerei verschönert“ hätte mir selbst antiperfektionistische Albträume bereitet. Aber gut. So ischs worre (badensisch für „So ist es nun geworden“).

Jetzt weiß man immerhin worum es geht. Die Holzbrettchen waren ursprünglich als Weihnachtsgeschenkeideen-Post (wieder so ein blödes Wort -.-) gedacht, aber so what. Holzbretter kann man das ganze Jahr verschenken oder selbst behalten.

Man braucht:

Holzbrett(er), möglichst aus weichem Holz, je nach Brandmalgerät
(meins ist von hier)

Brandmalgerät, zur Not geht auch Papas Lötkolben (bei mir hats zumindest funktioniert)

Eine bebilderte Schritt-für-Schritt-Anleitung gibt es heute nicht, weil Lötkolben halten, gerade Linien Malen, nicht die Finger verbrennen UND Fotos machen war dann doch etwas zu viel Multitasking *hüstel*.

  1. Mit einem weichen Bleistift die gewünschten Muster vorzeichnen.
  2. Lötkolben oder anderes Brandmalfähiges Gerät heiß werden lassen und losbrandmalen.
  3. Abkühlen lassen (geht recht schnell) und Bleistiftlinien wegradieren

Die Technik fürs Brandmalen muss man sich mit learning by doing aneignen. Jedes Holz ist unterschiedlich; weiches Holz wie Weide, Linde oder Nadelholz lässt sich sehr einfach bearbeiten. Allerdings sind fast alle Schneidebretter aus hartem Holz, meistens Buche, weil es robuster ist.

Zudem waren die recht günstigen IKEA Brettchen aus mehreren Abschnitten zusammengesetzt, was den Vorgang noch etwas erschwert. Ist aber alles machbar, mit etwas Übung hat man den Dreh schnell raus und außerdem kann sich das Resultat als DIY-Geschenk sehen lassen.

Das Probeexemplar hab ich dann selbst behalten. Kleiner Tipp am Rande: nicht in die Spülmaschine.

Liebste Grüße,

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{Crafting for Christmas} Gift Wrap + free printable

Hallo alle zusammen :) Hier bin ich wieder. Was für ein Jahr ey. Aber egal, das Jahr ist ja eh bald vorbei. Und wir alle wissen natürlich was vorher noch kommt. Ist ja all over Instagram, Pinterest und so.

Alle verfallen in diesen künstlichen Stress, so àla „OMG ich muss noch sooooo viele Geschenke kaufen und überhaupt, ich hab gar keine Zeit zum Plätzchen backen, und außerdem ist es ja eh kein weihnachtliches Wetter so ohne Schnee und ich muss ja auch noch dies, das, pi pa po.“

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Aber guess what: ich hab schon 90 % der Geschenke, 8 Sorten Plätzchen in 5 Tagen gebacken und die Weihnachtsplayliste auf Spotify läuft rauf und runter. Mein Geheimnis: Weihnachten ist mein allerliebstes Lieblingsfest und es ist mir wurscht ob es schneit oder nicht und ich lass mich auch nicht künstlich stressen. Bei mir ist alles im Flow :)

Es gibt da aber dann doch eine Sache, vor der ich mich immer ein bisschen drücke, nämlich dem Einpacken der Geschenke. Mir ist es am liebsten, wenn sich meine Liebsten Dinge wünschen, die symmetrisch und am besten quadratisch sind. Andere Formen kann ich nämlich nicht einpacken. Allgemein sieht das bei mir dann immer aus, als hätte es ein epileptischer Trampeltierelephant eingepackt.

Zudem kommt dann das kleine Stimmchen im Kopf. „All das Papier fliegt doch nach dem Auspacken eh in den Müll. Wegen dir müssen Bäume steeeeeeeerben…..“.

Und außerdem finde ich das Geschenkpapier, was es zu kaufen gibt irgendwie oll und langweilig. Darum mach ich das schon seit Jahren immer selber. Ich hab es schon bestempelt, be-Kartoffel-druckt, oder einfach alles in schöne beklebte Papiertüten (die kann man mehrmals verwenden) reingesteckt.

Nachdem ich nun aber im letzten Jahr zur Pinterestverrückten geworden bin, hab ich da mal nach hübschen, schlichten, schwarz-weißen (passt am besten zu meinem braunen Packpapier), puristischen Freebie-printables gesucht. Natürlich hab ich meinen surrealen Ansprüchen entsprechend nichts gefunden.

Daher mal wieder die Erkenntnis: Mach ichs mir halt selber.

War auch ganz easy. Ein paar schöne Schriften auf dafont.de runtergeladen, bisschen rumprobiert und voila. Es sind dabei sogar ein paar Geschenkanhänger bei rumgekommen. Sehet und staunet:

Paper 1

Paper 2

Paper 3

Paper 4

tags

Natürlich kann man mit dem Din A4 Format nicht so große Sachen einpacken, aber für meine Verhältnisse hat es ganz gut gereicht.

Die bronzefarbenen Anhänger auf den Bildern habe ich schon im November gemacht, ganz einfach aus Modelliermasse (ich kauf meine immer hier). Diese wird dann ausgerollt und dann kann man irgendwelche Muster draufmachen, entweder man drückt ein Spitzendeckchen drauf oder Tannenzweige, ich hab zum Beispiel meine Prägefolder von der Big Shot genommen. Dann ansprühen; wer den Vintage Effekt noch will malt sie dunkel an und wischt es dann gleich wieder mit einem Schwämmchen ab.

Beim Einpacken hab ich mir dieses Jahr mal wieder viel Mühe gemacht und es trotzdem nicht geschafft es so hinzubekommen wie die Verkäuferinnen im Geschäft. Aber ich bin trotzdem ganz zufrieden.

Da ich nun wieder mehr Zeit habe, gibt es in den nächsten Tagen noch ein paar Geschenkideen. Natürlich auch selbergemacht ;)

Und ihr so? Auch schon im Weihnachtstress oder schon im Keks-Koma?

{DIY} Tucked In: Grain Pillow (+ Freebie + Liebster Award #3)

2Wisst ihr, was Prokrastination ist? Für alle Nicht-Klugscheißer: Aufschieberitis. Das kann ich besonders gut. Eigentlich hätte ich gestern für eine Klausur lernen sollen, und plötzlich sind mit 100 Dinge eingefallen, die ich ja viiiel dringender erledigen muss.

Aufräumen, Putzen, Bürgermeister wählen gehen, die angefangene Staffel von New Girl fertigschauen, wenn man schon dabei ist, auch noch die zweite Staffel anfangen, im Bett rumliegen, neuen Post vorbereiten, Fotos machen und bearbeiten, Anleitungen schreiben…

Nun ja. So ist das halt manchmal. Außerdem ist es auch wichtig, dass ich meine Blog-Vorsätze einhalte, und ich wollte ja eine kleine Serie über das Faulenzen im Bett schreiben.

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Hier präsentiere ich nun stolz meine erste Idee zu diesem Thema: Das Körnerkissen. Ok, ich hab hier jetzt nicht das Rad neu erfunden, aber darum soll es ja auch gar nicht gehen, sondern um alles, das sich um das Thema Bett, schlafen und faulenzen dreht.

Ich finde ein Körnerkissen ist unerlässlich. Man braucht es bei Bauchschmerzen, kalten Füßen, frostigem Wetter oder bei schlechter Laune.

Als Füllung kann man vieles benutzen. Ich hab auch schon mal welche mit Traubenkernen gemacht, die bekommt man aber meines Wissens nur im Internet, und für die Spontan-Variante kann man auch Dinkelkörner nehmen.

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Man braucht:

Dinkelkörner, Traubenkerne, Kirschkerne…

Stoff, Schere, Faden

Nadel oder Nähmaschine

Evtl. Wolle und Nadel mit großem Nadelöhr

Also bei Nähanleitungen bin ich sehr unerfahren und mit Nachmach-Fotos sieht es auch immer ganz schlecht aus, weil in meinem kleinen Nähatelier im Keller ganz schlechtes Licht ist. Darum gibt es heute eine süße, Handgezeichnete und –geschriebene (nach 30 Seiten Klausurzusammenfassung etwas krakelige) Anleitung! Euch wird gar nicht auffallen, dass die Wolke auf jedem Bild eine etwas andere Form hat ;)

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Hier noch die Freebie- Vorlagen:
(einfach in DinA4 Format ausdrucken)

wolke

wolke mit gesicht

Und hier zwei Bezugsquellen für die Füllung:

Traubenkerne

Dinkel

Wer noch Augen auf die Wolke sticken will, macht das am besten noch vor Schritt 1. Ich bin mir noch nicht sicher, ob mir das bei meiner Wolke gefällt oder nicht.

Jedenfalls macht mir mit meiner Wolke, die ganz und gar nicht regnet, sondern Wärme spendet, das kuscheln und faulenzen im Bett noch mehr Spaß :)

Ich hab schon eine ganze Reihe weiterer Ideen zum Thema und meiner kleinen Serie, ihr dürft also gespannt bleiben ;)

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So, und jetzt zum etwas schwierigeren Teil. Ich bin ein drittes Mal nominiert worden für den „Liebster Award“, und zwar von Amina von www.thepickofthebasket.com. Ihr Blog ist sehr schön und lesenswert, mir gefallen besonders ihre Nähprojekte. Da sie ihren Blog auf Englisch schreibt, werde ich natürlich auch die Fragen auf Englisch beantworten ;) (mit Übersetzung) Eine Herausforderung, Juchu!

  1. Since when do you have the blog? Seit wann schreibst du an dem Blog?
    – Since Jan. 2015. Seit Januar 2015.
  2. What made you start a blog? Was hat dich bewegt, mit dem Bloggen anzufangen?
    – I was looking for a way to share all my interests, hobbies and thoughts with others. Here I can combine my favourite things: photography, craft projects, cooking, baking a.s.o. Ich hab eine Möglichkeit gesucht, alle meine Interessen, Hobbies und Gedanken mit anderen zu teilen. Hier kann ich jetzt alle meine liensten Dinge kombinieren: fotografieren, basteln, kochen, backen etc.
  3. Whom are you dressing to in your blog? Wen willst du mit deinem Blog ansprechen?
    – Everybody who’s looking for the smaller things that make life great. Jeden, der nach den kleineren Dingen sucht, die das Leben schön machen.
  4. What is your inspiration, to life your specific lifestyle? Was ist deine Inspiration, deinen speziellen Lebenstil zu leben?
    – I don’t have a specific lifestyle. I just do what I like and what feels good for me. That is my inspiration, to listen to what makes me happy. Ich habe keinen bestimmten Lebenstil, ich mache einfach was ich gerne mag und was sich gut anfühlt. Das ist meine Inspiration: darauf hören und das machen, was mich glücklich macht.
  5. Where did you grow up and which languages do you speak? Wo bist du aufgewachsen und welche Sprachen sprichst du?
    – I grew up in Germany and I speak german, english and a little bit french. Ich bin in Deutschland aufgewachsen und spreche deutsch, englisch und ein bisschen französisch.
  6. What is your next mile-stone to reach. Personal or working life? Was ist der nächste Meilenstein, den du erreichen möchtest? Privat oder beruflich?
    – It’s my goal to be happy and content with what I’m doing. That’s what I’m working for. Mein Ziel ist es, glücklich und zufrieden zu sein. Darauf arbeite ich hin.
  7. Will there be any big change coming up in the next few months? Sind für die nächsten Monate größere Veränderungen vorgesehen?
    – I’m gonna dye my hair. Does that count as a big change :D? Ich werde mir die Haare färben. Zählt das :D?
  8. Do you have any personal ritual? (Yoga in the morning, shower in the evening, ….) Welche Rituale hast du?
    – Coffee! No morning without coffee! Kaffee! Kein Morgen ohne Kaffee!
  9. Any dream you would like to realize one day? Welchen Traum würdest du gerne eines Tages verwirklichen?
    – Not telling ;). Verrat ich nicht ;)
  10. How will you start tomorrow’s morning? Wie wirst du den morgigen Tag beginnen?
    – Get up, go to school, write a stupid exam, go home, eat ice-cream. Aufstehen, in die Schule gehen, eine doofe Klausur schreiben, heimgehen, Eis essen.
  11. Is there something you would like to tell the whole world if you could? Gibt es etwas, das du der ganzen Welt sagen willst?
    – Stop fixing your bodies and start fixing the world. Hört auf, an euch selbst herumzukritteln und verbessert lieber die Welt.

Neue Nominierungen gibt es keine, wie beim letzten Mal ;)

 

{DIY} IKEA Hack FLYT oder 50 Shades of Grey

Ok, ich gebe zu, mit dem Post Titel hab ich euch ein bisschen veräppelt. Es ist eigentlich kein richtiger IKEA Hack, schließlich handelt es sich nur um Stehsammler, und nicht um ein Möbelstück, dass ich mit viel Aufwand und Drumherum in etwas außergewöhnlich Nützliches verwandle.

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Aber man muss klein anfangen. Zunächst ein kleiner Exkurs. Wer hat schon den Film „Shades of Grey“ gesehen? Ist ja im Moment Thema Nr. 1. Ich hab das Buch schon vor Jahren gelesen und fand es so naja. Den Film dagegen fand ich fesselnd. Tut mir leid, aber das Wortspiel musste einfach sein.

Jedenfalls kam mir durch den Filmtitel die Idee zu diesem Bastelprojekt. Bei mir sind es nicht ganz 50 Shades of Grey, sondern nur 4, aber ich finde das reicht aus

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Eigentlich steh ich ja nicht so auf Schwarz-Weiß und Grautöne bei der Einrichtung, sondern mag es eher hell, farbig, mit bunten Pastelltönen und vielleicht ein bisschen Pink. Aber man wird halt doch älter und reifer und plötzlich gefallen einem dann Farbkombinationen, die an den Filmtitel des obszönen Meisterwerkes erinnern.

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Man braucht:

IKEA FLYT Stehsammler

Tafelfolie (man kann auch einfach schwarzen Tonkarton nehmen, aber Tafelfolie ist cooler)

Schere und Kleber

Chevron Vorlage, Bildbearbeitungsprogramm und Drucker

Haarspray

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  1. Die lange Seite des Stehsammlers auf die Tafelfolie legen und die Umrisse anzeichnen (auch das Loch). Ausschneiden und vorsichtig aufkleben. Wenn es an den Rändern ein bisschen schief gerät und man noch zu viel weiß sieht kann man ganz vorsichtig mit einem schwarzen Marker entlang malen und den Fehler somit verstecken.
  2. Online ein schönes Chevron Muster suchen, am besten schwarzweiß und im Querformat. Ihr könnt auch einfach meine benutzen, ich häng sie als Freebie an ;)
  3. Wenn ihr den Ombré-Effekt in einer anderen Farbe erzeugen wollt oder eure eigene Vorlage machen möchtet, macht folgendes: Die erste Vorlage kopieren und in einem Bildbearbeitungsprogramm öffnen (Ich benutze IrfanView). Unter „Farbe ändern“ die Helligkeit soweit hochdrehen, bis sich ein etwas hellerer Farbton ergibt. Die Kopie des Originalbildes speichern und erneut kopieren, wieder die Helligkeit erhöhen, bis sich noch ein hellerer Farbton ergibt und immer so weiter.
  4. Die verschiedenen Farbton-Chevron Muster ausdrucken. Jetzt solltet ihr 4 verschiedene Blätter mit Chevron Muster in je einem anderen Farbton haben. Diese Ausdrucke mit Haarspray besprühen. Das verhindert, dass die Druckerschwärze später beim Aufkleben verwischt und schwarze Schlieren auf den Stehsammlern hinterlässt.
  5. Kurz trocknen lassen und dann ausschneiden. Jeweils ein Bogen von meinen Vorlagen reicht für 2 Stehsammler aus.
  6. Die Papier-Chevron-Streifen aufkleben und dabei darauf achten, dass sie nicht schief und in gleichmäßigem Abstand sind.
  7. Kleber trocknen lassen und freuen!

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    Man kann natürlich auch in den Bastelladen gehen und verschiedene Papiere in Grautönen kaufen. Oder man kann das Muster einfach aufmalen. Aber mein Drucker wollte mal wieder drucken, darum hab ich es so gemacht :)

    Das Tolle an der Tafelfolie-Vorderseite ist, dass man die immer wieder neu beschriften kann, denn das erste, was wir in der Schule lernen, ist, dass man mit Kreide an die Tafel schreibt und das danach wieder wegwischen kann. Tafelfolie bekommt man im Bastelladen oder in einem gut sortierten Baumarkt. Man kann bestimmt auch Tafelfarbe nehmen, müsste man halt mal ausprobieren…

     

     

    Hier noch die Freebies:

    Shades_of_Grey

    Und hierher habe ich das Original.

    Jedenfalls mach dieses Projekt mein Ordnungs-Fanatiker-Herz glücklich!

    Und ihr so? Schaut/ lest ihr auch Shades of Grey? Oder ist das nicht so euer Fall?

{DIY} Folder Labels +FREEBIE

Heute war ich mal wieder in der Bibliothek. Macht ihr das auch noch? Ich finde das ist irgendwie wieder zu etwas besonderem geworden im aktuellen Zeitalter des HABENWOLLENS. Ich schließe mich davon nicht aus, bei mir im Notizheft existieren mehr als 5 Wunschlisten für Dinge, die ich mir kaufen möchte, zusammen bestimmt im Wert von mindestens 1000 €. Schockierend, gell?

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Da ist es ein sehr tolles und nostalgisches Gefühl, sich in der Bücherei gleich 3 fette Bücher von Jamie Oliver auszuleihen (der übrigens vielfach auf meiner Bücher-Wunschliste vertreten ist) und dafür NIX bezahlen zu müssen. Außer die Mitgliedsgebühr, aber die hab ich letztes Mal schon bezahlt, die zählt also nicht mehr.

So, das war jetzt wieder ein bisschen themenfremdes Gebabbel (wie wir in Baden sagen, Hochdeutsch= Gerede). Nun zum Thema: Aufräumen! Muss ja manchmal sein, nech? Aber keine Angst, es geht nur um ein bisschen Unterlagen-Organisation. Dabei oute ich mich als peniblen, fast schon ein bisschen OCD-mäßigen Abheft-Fanatiker.

Alles wird nach Datum, Thema, Unterthema, Sorte und Fach geordnet und archiviert. Aber es soll natürlich trotzdem schön aussehen. Ästhetik-Fanatiker wären wir ja auch noch.

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Letztens gab es beim bekanntesten deutschen Discount-Supermarkt Ordner im Angebot, der wurde 4 Mal in derselben Farbe gekauft. Muss ja alles gleich aussehen. Beim Beschriften der Etiketten ist mir dann aufgefallen, dass meine krakelige Handschrift mit dem Schwarzen Filzstift so gar nicht ästhetisch aussieht.

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Was macht Fräulein Hat-anscheinend-zu-viel-Zeit? Orderetiketten am PC „designen“. Joa. Jeder, der ein kleines bisschen von Webdesign und so versteht, würde mich auslachen, wenn ich verraten würde, wie ich das hinbekommen habe und vor allem wie lange es gedauert hat (und wie viele Programme ich runtergeladen und wieder gelöscht habe, inklusive Tobsuchtanfall).

Aber immerhin bin ich mit dem Resultat zufrieden. Die Schriftarten habe ich von dafont.com, dort kann man sich stundenlang verweilen und Schriftarten runterladen. Und das Beste: Kostenlos!

dDas war jetzt zwar keine DIY-Anleitung aber Hey! Ihr bekommt die Etiketten als Freebie! Das ist ja so ähnlich oder?

Die PDF Datei gibt es hier:

PDF

Die Beschriftungen sind auf englisch (weil englisch cool ist!) für Dokumente, Schule, Finanzen, Versicherung, Rechnungen und Notizen.

Die Etiketten sind in Standartformat für 19 x 5,5 große Etiketthalterungen.

Und ihr so? Seid ihr auch Ordnungsfanatiker oder liebt ihr das Chaos?

 

Bottle Cap Pin Cushion

So, heute gibt es ein Bottle Cap Pin Cushion. Ne, das ist weder eine Krankheit, noch ein Hipster-Öko-Entgiftungsgetränk. Eigentlich ist es nur ein Nadelkissen, das man sich an den Finger steckt und die Stecknadeln immer bei sich hat, damit man nicht wie eine Bekloppte herumfuchtelt und das Nadelkissenglas nicht findet.

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Warum man das auf Englisch betiteln muss (sowie alle anderen Blogposttitel)? Naja. Weil Englisch einfach ne coole Sau ist. „Bottle Cap Pin Cushion“ klingt einfach irgendwie besser und viel interessanter als „Flaschendeckelnadelkissen, das man sich auf den Finger draufsteckt“.

Nun ja. Genug geklugscheißert. Soll ja schließlich was produktives werden hier, nech?

Man braucht:

  • Flaschendeckel (meine sind von ALDI PET Flaschen)
  • Stoffreste
  • Gummilitze
  • Füllwatte, Wattepads, Schaumstoff oder etwas anderes weiches, formbares
  • Nähnadel, Faden, Schere, Cuttermesser
  • Heißkleber
  • Wer will, Spitzenbänder zum verschönern

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  1. Aus den Stoffresten einen Kreis ausschneiden; der Durchmesser sollte etwa 2,5 mal größer sein, als der vom Flaschendeckel. Also wenn der Flaschendeckel eine Durchmesser von 3 cm hat, dann sollte der Kreis (3×2,5)= 7,5 cm groß sein.
  2. Mit Nadel und Faden einmal im Kreis mit einem halben bis ganzen Zentimeter Abstand zum Rand um den Kreis herumnähen (ganz normaler Hoch-Runter-Hoch-Runter-Stich, mir fällt gerade nicht ein wie der heißt :D). Dann etwas zusammenziehen, mit Füllwatte oder ähnlichem Material füllen und ganz zuziehen und gut vernähen.

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  1. Den Flaschendeckel mit der Öffnung nach unten auf eine freie, ebene Oberfläche legen und mit einem Cuttermesser VORSICHTIG zwei parallele Ritzen und den Deckel schneiden. Diese noch etwas weiten, z.B. indem man mit einer Stricknadel hineinpickt. Die Gummilitze wie auf dem Bild durch die Löcher fädeln, Fingerumfang abmessen, zusammenknoten und die Enden abschneiden.
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  2. Das ausgestopfte Stoffteil nun mit Heißkleber in den Flaschendeckel hineinkleben und mit Spitzenband verschönern; das kann man auch ganz gut mit Heißkleber ankleben. (Vom Klebevorgang gibt es keine Bilder, weil das Fräulein Klebemeister dann doch etwas überfordert und sie sich die Finger verbrennt x))
  3. Stecknadeln reinstecken und Fertig!

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Ich hab ganz viele Fingerstecknadelkissen gemacht, aber nur weil ich so eifrig gewerkelt habe und immer vergessen habe, Fotos zu schießen (daher auch Anleitungsfotos von zwei unterschiedlichen Modellen). Jetzt habe ich für jeden Finger eins! Oder zum Verschenken. Ja, verschenken macht mehr Sinn.

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Eine Nähanleitung wird es in naher Zukunft übrigens auch geben. Wenn ich mal daran denke, Bilder zu machen.

Und zum Valentinstag hin wird es eine kleine Überraschung geben. Die verrate ich euch in den nächsten Tagen ;)