Limonadensirup – Monthly Printable #Juni2017

Also Leute, mal ehrlich. Da, wo der Sommer 2016 durch Abwesenheit glänzte, eskaliert er 2017 jetzt so richtig. In meinem Büro sind es aktuell 32 °C und ich musste Pappkarton ans Fenster kleben, damit ich keinen Sonnenbrand mehr auf dem Kopf bekomme. Kopfschmerzen und Übelkeit sind vorprogrammiert.

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Ja, ich weiß, mimimi. First World Problems. Meine Mum gibt immer den Rat „Du musch mehr trinken, Kind!“ Das ist die pauschale Abhilfe gegen alles. Leider bin ich nicht so ein Aquaholik wie manche Menschen in meiner Familie und darum schaffe ich es kaum, mein tägliches Pensum zu erreichen.

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Um mir die Sache ein bisschen zu versüßen (hihi, Wortspiel), hab ich mir selbstgemachten Limonadensirup mit ins Büro gebracht. Und bei dem Wort „selbstgemacht“ suggeriert man sich selbst vor, dass der Sirup total gesund ist weil man ihn ja selber gemacht hat und weil gute Sachen wie Kräuter und Zitronensaft mit viel Vitamin C drin sind.

Aber leider kann das alles nicht die Tatsache kaschieren, dass auf 800 ml Sirup-Flüssigkeit 500-600 Gramm Zucker kommen. Aber es ist halt nunmal Sirup. Ohne Zucker geht das nüscht.

Hier das Rezept:

400 ml Zitronensaft
400 ml Limettensaft
600 g Zucker
ein großes Bund Minze
ein großes Bund Basilikum

Den Zucker mit dem Saft zum köcheln bringen, bis alles aufgelöst ist. Dann die Minze und das Basilikum in den Topf geben und 20-30 Minuten köcheln lassen. Die Flüssigkeit abgießen, abkühlen lassen und in die heiß ausgespülten Glasflaschen füllen.

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Wer es nicht ganz so süß mag, kann auch ein bisschen weniger Zucker reinmachen. Das ganze wird dann mit kaltem Mineralwasser gemischt. Beim Mischverhältnis muss man ein bisschen rumprobieren. Und nicht an den vielen Zucker denken! Flüssigkeit ist Flüssigkeit und im Sommer muss man viel trinken :)

Hier noch das printable. Diesen Monat sind es Etiketten für den Limonadensirup. Es gibt sie in drei Größen. Man kann ganz gut kleine Wein- oder Sektfläschchen benutzen oder diese Sirupflaschen in denen der eklig blaue Sirup drin ist.

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Limonadensirup2

Und Ihr so? Welche Tricks habt Ihr, um das Trinken nicht zu vergessen?

Süße Grüße,

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{DIY} Colour Dipped Spoons

Fräulein Ästhetisch musste mal wieder etwas richtig Sinnloses, Quietschbuntes und Zuckersüßes basteln fabrizieren. Nun ja. Muss auch mal sein. Eigentlicher Anlass für diese Idee war dieses Buch. Ich fand es so toll und schön, dass ich es hier vorstellen wollte, natürlich mit vielen hübschen Fotos, die wahrscheinlich jeder Kerl zum Abgewöhnen findet.

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Aber selbstverständlich muss das Buch richtig in Szene gesetzt werden. Die schönen Sabre-Löffel (gold-glitzer und rosa) waren natürlich NICHT ausreichend! Ich brauchte unbedingt noch zwei Kochlöffel, mit rosafarbenem bzw. pastellblauem Stiehl. Ich meine Hallo? Das ist ja offensichtlich, dass man für tolle Fotos pastellfarbene Kochlöffel braucht, oder?

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Jedenfalls erstmal kurz zum Buch. Wer kennt den Blog Zucker, Zimt und Liebe? Wer ihn nicht kennt und gerade auf Neujahrs-Motivations-Diät ist, bitte nicht, ich wiederhole NICHT den Link anklicken! Ansonsten besteht akute Sabber-, Fresslust- und Heißhungergefahr. Die Rezepte sind einfach de lux. Es gibt sogar mehrere Bücher mit Rezepten von diesem Blog. Dieses Rezepte-Reinschreibe-Buch ist daran angelehnt und animiert zum Aufschreiben der eigenen Lieblingsrezepte, außerdem beinhaltet es 7 Basisrezepte, für jede Kategorie eins.

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Die Kategorien sind unterteilt in Kuchen, Torten, Kekse, Toppings, Nachtisch usw. Man darf natürlich nur die besten Rezepte und nur in Schönschrift hineinschreiben!

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So und nun zu der DIY-Anleitung.

Man braucht:

Holzkochlöffel

Masking Tape oder, wie Männer sagen, Malerkrepp

Acrylfarben, Pinsel

Eventuell Klarlack zum überlackieren (wenn man mit den Kochlöffeln Tomatensuppe kochen will)

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  1. Kochlöffel an der gewünschten Stelle mit wiederablösbarem Klebeband (Masking Tape oder Kreppklebeband) abkleben.
  2. Acrylfarben ggf. mischen und Kochlöffel anmalen. Wenn nötig, mehrere Schichten draufpinseln, damit die Farbe richtig deckt.
  3. Trocknen lassen und Klebeband entfernen.
  4. Gegebenenfalls mit Holzlack über die Farbe lackieren. Leider weiß ich nicht ob und wie schädlich Farben und Lacke sein können und ob und in wie weit sich die Farbe beim Kochen vom Löffel lösen könnte. Zur Sicherheit lieber nur zum Dekorieren verwenden! (Vielleicht hat ja jemand Ahnung und kann diese mitteilen ;))
  5. Fertig!

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Die Fotos mache ich übrigens mit einer Canon EOS soundsovielhundert-irgendwas. Eigentlich gehört sie Papa aber zu mir sagt sie Mama. Klarer Fall, oder?

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(wieso ist hier so viel frei -.-?)

Wie ist das bei euch? Bastelt ihr auch manchmal Sachen, die eigentlich total unsinnig sind (oder bin ich die einzige, die so verrückt ist :D)? Wie und mit was fotografiert ihr?