Urlaub to Go – Monthly Printable #Juli2017

Wer alles urlaubsreif ist, der hebe bitte die Hand *inHermineGrangerStyleaufdemStuhlherumhüpf*.

Leider habe ich meine Urlaubsplanung dieses Jahr nicht so ganz durchkalkuliert und mir bleibt jetzt noch genau 1 Tag. Und den brauche ich, wenn unsere neue Küche angeliefert wird…

Und auch wenn ich noch so oft an den Thailandurlaub im April zurückdenke oder gedanklich schon den nächsten Städtetrip Ende des Jahres plane. Der trostlose Fakt, dass ich mich erst mal von Sonntag zu Sonntag (die Samstage sind für Renovierungsarbeiten verplant) hangeln muss, bleibt.

Darum ist das Printable diesen Monat ein Trostpflaster für alle, die urlaubsreif sind. Ich hatte das mal irgendwann auf einem anderen Blog gesehen, und fand die Idee echt süß.

Der Probelauf bei mir im Büro kam gut an, daher kann ich das nun guten Gewissens verbreiten.

Hier erstmal das Printable:

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Das Prinzip ist einfach: Ausdrucken, die Abreißfransen (heißt das so?) einschneiden und aufhängen. Wenn man es im Büro aufhängen möchte, vielleicht vorher den Chef fragen oder im internen Bereich (z.B. Pausenraum) aufhängen.

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Oder für mutige: einfach mal irgendwo in der Stadt an ein Anschlagbrett, Straßenbahnhaltestelle oder Säule hängen. Wer weiß, vielleicht zaubert man damit irgendwann einem Fremden ein Lächeln ins Gesicht.

Und ihr so? Habt ihr schon Urlaubspläne?

Alles Liebe,

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Gartenkalender – Monthly Printable #Mai2017

Diesen Monat ist das Thema „Gärtnern“. Ich mag dieses Thema eigentlich nicht so gerne, weil ich eigentlich voll der Pflanzenhitler bin. Bei mir gehen sogar Kakteen nach wenigen Wochen ein.

Aber weil man ja irgendwie doch ein bisschen zum Hipster-Gärtner-Trend dazugehören will, hab ich mir ein paar Gedanken gemacht und teile diese nun, in der Hoffnung, dem einen oder anderen Garten-Noob damit zu helfen.

Zunächst einmal sollte man nicht damit anfangen, Stockrosen züchten zu wollen. Wie bei allem fängt man hier klein mit ein paar einfach zu züchtenden Pflänzchen an.

Hier sind ein paar Gärtner-Anfänger-Pflanzen:

Radieschen

Rucola

Kerbel/ holzige Kräuter

Schnittlauch

Kürbis (Hokkaido)

Zucchini

Gurke

Karotte

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Außerdem braucht man für erfolgreiches Gärtnern die richtigen Hilfsmittel. Hier meine Gärtner-Grundausrüstung:

Handschuhe

Schaufel

große Hacke fürs Beet

großer Rechen fürs Beet

kleine Hacke für „Feines“

Gießkanne mit Sieb

Dünger (am besten biologisch)

Natürlich gibt es kein pauschales Regelbuch, weil gerade äußere Umstände wie Wetter und Boden regional variieren können. Aber folgende Faustregeln sind eigentlich universell anwendbar.

Die 5 goldenen Gärtner-Regeln:

  1. Ein guter Boden ist das A und O. Vor dem Bepflanzen den Boden auflockern und düngen, am besten mit biologischem Dünger.
  2. Niemals etwas vor den Eisheiligen (11.05. – 15.05.) nach draußen ins Beet pflanzen. Vor und in dieser Zeit kann es oft noch zu Bodenfrost kommen. Jaja, kann, muss nicht…aber lieber kein Risiko eingehen. Egal was die Verkäuferin oder der Verkäufer im Laden sagt oder es Mitte April schon 20 Grad hat. Wenn die kalte Sophie kommt, ist alles erfroren. Es heißt ja nicht umsonst Bauernregel. Bauern wissen, wie man Pflanzen anbaut.

  3. Licht- und Schattenbedürfnisse beachten. Nicht jede Pflanze ist so sonnengeil wie Tomaten. Bei der Beetplanung immer bedenken, wie es im Laufe des Tages von der Sonne beschienen wird. Schattenliebende Pflanzen kommen dann in die Ecke, in die am wenigsten Sonne hinkommt. Jede Pflanze ist ein Lebewesen und hat andere Bedürfnisse. Bevor man sich entscheidet, diese oder jene Pflanze anzubauen, sollte man sich immer zuerst über Sie informieren.
  4. Gießen sollte man nicht bei Sonnenschein oder Sonnen-Höchststand, da die Blätter sonst Brandflecken bekommen. Tomaten z. B. wollen Wasser nur von unten, daher sollte man sie auch vor Regen schützen.

  5. Kräuter mit dem Lauf der Sonne ernten (wenn die Sonne am höchsten steht) da die Nähstoffe und ätherischen Öle in der Pflanze Morgens und Abends am niedrigsten sind. Blumen und alle anderen blättrigen Pflanzen, die am Boden wachsen (z.B. Salat) Morgens oder Abends schneiden bzw. ernten, da sie dann nicht so schnell welken. Alles andere wie Tomaten, Radieschen, Paprika etc. kann man ernten wenn man es bracht, egal welche Tageszeit.

Hierzu habe ich übrigens meine Gärtner-Mama interviewt. Danke liebe Mama :)

Hier gibt es nun noch den Gartenkalender als Freebie zum Download:

Pflanzkalender für Anfänger

Und Ihr so? Welche Gärtner-Tipps habt ihr?

Grüne (und etwas erdige) Grüße,

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Craft fair for beginners – Was man als Hobbykünstler wissen muss

Zum Schreiben dieses Beitrages habe ich mich entschlossen, da ich, als ich selbst nach diesem Thema gegoogelt habe, ernüchternd wenige Ergebnisse gefunden habe.

Aber nun habe ich Erfahrung gesammelt, die ich teilen möchte um das Internet um einen Ratschlag mehr zu bereichern.

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Jeder hat ja bekanntermaßen irgendein Hobby. Und das will man natürlich auch zeigen. Gerne würde ich täglich auf Instagram posten, wie weit ich in der App runtastic gelaufen bin und ganz stolz mein tolle Sportoutfit präsentieren. Nur leider habe ich weder Sportoutfits noch schaffe ich es, mehr als 2 Minuten ohne japsen und stolpern zu joggen.

Aber dafür kann ich basteln. Näh. Basteln klingt immer so nach Kindergarten. Nennen wir es kreatives Arbeiten. Aber Materialien für Basteleien kreatives Arbeiten sind oft recht teuer und es sammeln sich auch einige gebastelte kreativ gearbeitete Werke an.

Da bietet es sich natürlich an, diese zu verkaufen.

Eine tolle Möglichkeit dafür sind lokale Hobby- und Künstlerausstellungen. Das Prinzip ist ähnlich wie beim Flohmarkt. Es wird eine Gebühr für den laufenden Meter verlangt und oft werden sogar Tische und Wände gestellt.

Als ich das erste Mal bei einer solchen Ausstellung mitgemacht habe, war ich anfangs etwas planlos. Was muss ich beachten? Wie viel kann ich für meine Sachen verlangen? Wie viele Sachen soll ich herstellen? Was wenn niemand etwas kauft?

Viele Tipps habe ich online nicht gefunden. Darum gibt es jetzt von mir eine kleine Liste, was man beachten sollte und was wichtig ist.

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Wie viel soll ich herstellen?

Ich stand am Anfang vor der großen Frage, wie viel ich von welchem Artikel brauche.

Man kann das ganz grob an folgenden Kriterien festmachen:

Preis

Postkarten für 1 € werden eher gekauft als Turnbeutel für 20 €.

Nützlichkeit

Schlüsselanhänger und Glasuntersetzer hat jeder. Je individueller und ausgefallener die Idee ist, desto eher findet sie Interessenten. Dabei sollte jedoch die Nützlichkeit und Alltagstauglichkeit nicht außer Acht geraten.

 

Wie viel kann ich dafür verlangen?

Bei der Preisfindung gibt es viele Formeln, an die man sich angeblich halten soll. Doch dafür muss man zunächst einmal wissen, was der Artikel in der Herstellung kostet. Darum ist es wichtig, Kassenzettel und Bestellscheine aufzubewahren, nicht zuletzt auch zu Buchhaltungszwecken.

Ich habe mich an folgender Formel orientiert:

Herstellerpreis x 3 = Verkaufspreis

Man muss dabei jedoch immer flexibel bleiben. Manche Materialien sind teurer, manche Materialien hat man eh schon zuhause und manche Materialien kosten vielleicht sogar gar nichts. Am Ende muss man sich immer fragen „Würde ich selbst so viel dafür bezahlen?“

Als Hobbykünstler ist die Preisfrage immer die schwierigste. Bestenfalls sind sich alle Besucher der Ausstellung vollkommen bewusst, wie viel Arbeit und Zeit dahintersteckt und sind durchaus bereit, für eine Kette 15 € zu bezahlen, obwohl man eine ähnliche im Laden für 5 € bekommt. Doch die Realität sieht leider in den seltensten Fällen so aus. Ich finde es erstrebenswert zumindest die Materialkosten auszugleichen, denn es ist und bleibt ja immer noch ein Hobby und nicht die Haupteinnahmequelle.

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Was muss ich zur Ausstellung alles mitnehmen?

Mal abgesehen von Tischen, die oft gestellt werden sind folgende Dinge unablässlich:

– Stühle

– Visitenkarten

– evtl. Quittungen und Bestellformulare

– Taschenrechner

– Block und Stifte für Notizen

– Wechselgeld (30-50 €)

Außerdem ist es schön, sich für ruhigere Zeiten eine Beschäftigung mitzunehmen, denn nichts wirkt unansprechender als ein Standbesitzer mit der Nase im Smartphone. Viel netter wirken Handarbeitstätigkeiten wie häkeln, stricken oder zeichen um sich zu beschäftigen.

Ich empfehle, sich einen Partner mitzunehmen, mit dem man sich unterhalten kann, der bei geschäftigen Zeiten mithilft, die Kunden zu bedienen und der auf den Stand aufpasst, wenn man mal eine Pause braucht.

Bezüglich Preis und Wechselgeld: Es ist sinnvoll, die Preise nicht an denen im Laden alà 6,99 € zu orientieren. Es gilt „Je krummer der Preis, desto mehr Wechselgeld brauche ich“. Am besten Preise wählen, die höchstens auf 0,50 € enden, so spart man die kleinen Münzen.

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Wie baue ich meinen Stand auf?

Je nach Örtlichkeit und Untergrund empfiehlt es sich, eine weiße Tischdecke oder hellen Stoff zum abdecken des Tisches mitzubringen. Ansonsten gilt es, Raum und Örtlichkeiten bestmöglich auszunutzen. Man kann z.B zwei Tische in L-Form stellen um Platz zu sparen und die Verkaufsfläche zu maximieren, auf die Tische kleine Regale bauen, um Raum zu schaffen, neben den Stand eine Schneiderpuppe und/ oder eine Kleiderstange stellen, um die Produkte besser zu präsentieren.

Je nach Artikelgröße kann man Produkte auf verschiedene Arten hervorheben.

Bei großen Artikeln ist es am besten, nur ein oder zwei Teile auf dem Tisch zu präsentieren und den Rest im Hintergrund oder vor dem Tisch zu platzieren. Bei kleinen Teilen bietet es sich an, ein oder zwei Teile aufwändig, evtl. noch mit Anwendungsbeispiel, in den Fokus zu rücken und den Rest sichtbar in einem Behälter, Kiste, großem Vorratsglas o. ä. aufzubewahren.

 

Wie mache ich meinen Stand attraktiv und wie gewinne ich Kunden?

Je auffälliger der Stand und die Produkte, desto eher fällt man auf. Man kann beispielsweise bunte Banner aufhängen oder Gegenstände nutzen, die nicht jeder Stand hat, wie z. B. eine auffällige Schneiderpuppe, einen großen Standspiegel, eine Lightbox, eine hübsche Kommode zu Präsentation der Produkte. Es gibt hier, abhängig von Örtlichkeit und eigener Ausrüstung, beinahe endlose Möglichkeiten.

Aber Aussehen alleine tut es bekanntlich nicht. Die klassische Kundenetikette sollte man auch draufhaben. Freundlich, hilfsbereit, kommunikativ. Viele Leute wollen einfach auch nur etwas über die Arbeit erfahren, interessieren sich für das Hobby und den Menschen dahinter, ohne etwas zu kaufen. Dafür sollte man auch offen sein. Man muss nicht jedem auf Teufel komm raus etwas verkaufen.

Hilfreich ist es, sich Freunde, Verwandte und Bekannte als Besucher einzuladen. So hat man in jedem Fall immer ein paar Leute vor dem Stand, mit denen man sich unterhalten kann. So sieht es stets aus, als wäre der Stand gut besucht, das suggeriert gute Produkte und lockt wiederum weitere Kunden an.

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Was, wenn ich nichts verkaufe?

Vor diesem worste case szenario hat jeder Aussteller insgeheim Angst. Natürlich kann man nie genau voraussagen, wie die Produkte ankommen. Aber man kann sich in vorhinein Rat und Feedback aus dem Freundes- und Familienkreis holen, wie die Produkte dort ankommen. Auch ist das A und O Werbung, Werbung, Werbung. Je mehr Leute von der Ausstellung erfahren, desto mehr potientielle Kunden kommen.

Wenn man auf qualitatives Material, sorgfältige Verarbeitung und gute Präsentation achtet, wird man in jedem Fall irgendetwas verkaufen. Denn wenn man sich Mühe gibt, steckt Herz und Seele in den Produkten und das kann der Kunde sehen. Und letzten Endes würde man ja nie etwas herstellen, was man nicht auch selbst schön findet, und es ist dabei dann nicht so abwegig auch den Geschmack eines anderen zu treffen.

Muss ich nach der Ausstellung noch etwas tun?

Wenn die Ausstellung vorbei ist, sollte man Bilanz ziehen für das nächste Mal. Daher ist es sinnvoll, sich vor der Ausstellung ein kleines Inventar aufzustellen und während der Ausstellung aufzuschreiben, wie viel man von welchem Produkt verkauft hat.

So kann man am Ende auswerten, was man beim nächsten Mal wieder mit ins Sortiment aufnimmt und was man weglässt, weil es nicht gut verkauft wurde.

Außerdem gibt es ja vielleicht sogar Bestellungen oder Kundenwünsche, ein bestimmtes Produkt in einer bestimmten Ausführung zu bekommen.

Und wenn man während der Ausstellung Lob oder vor allem Kritik bekommt, kann man diese im Nachhinein versuchen umzusetzen. Vielleicht entstehen daraus sogar neue Produkte.

 

Ich hoffe, diese Erfahrungen und Tipps sind einigermaßen hilfreich und verständlich. Im Endeffekt macht auch die Erfahrung viel aus. Hat man den Startsprung erst einmal hinter sich, wird alles einfacher.

Und ihr so? Habt ihr schon mal bei einer Hobbyausstellung mitgemacht? Was sind eure Erfahrungen und Tipps?

Liebste Grüße,

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