{Review} App Test: Tox Fox

Ja, ich lebe noch! Ein bisschen verschüttet von Staats-, Verwaltungs- und Personalrecht, aber noch ganz lebendig. Und natürlich fleißig am Lernen *hüstel*. Aber das nur kurz nebenbei.

Eigentlich wollte ich euch was ganz tolles zeigen: eine meiner Lieblingsapps. Kosmetik ist bei uns Mädels ja immer ein beliebtes Thema und ich finde es zum Teil echt erschreckend, was man so alles im Schränkchen stehen hat, wenn man mal genauer drüber nachdenkt.

Aber wo kommen die Sachen her? Und vor allem: Was ist alles drin? Mit der App ToxFox kann man das, oder zumindest einen Teil davon, herausfinden, nämlich ob das Produkt hormonell wirksame Stoffe und Chemikalien enthält. Diese können natürlich gesundheitliche Schäden verurschen.

Wie funktionierts?

App über Google Play oder Appstore downloaden. Beim Starten der App öffnen sich folgende Optionen:

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Produkt scannen

Man kann den Barcode eines Produktes entweder direkt einscannen, oder, wenn es aus irgendwelchen unerfindlichen technischen Gründen nicht funktioniert, über „Tastatur“ oben rechts im Bildschirm die Barcodenummer manuell eintippen.

Das Scannen geht, sofern es geht, sehr schnell und man bekommt genauere Infos über das Produkt. Ist es unbedenklich und frei von hormonellen Stoffen, erscheint ein grünes Herz. Wenn im Produkt schädliche Chemikalien enthalten sind, erscheint ein Warndreieck mit Ausrufezeichen und eine Liste der enthaltenen Stoffe mit jeweiliger Erklärung.

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Suchen

Über die Suchfunktion kann man gezielt nach Produkten suchen.

Kategorien

Alternativ kann man in verschiedenen Kategorien wie Babypflege, Haar- und Gesichtspflege und Parfüm Produkte suchen.

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Stoffe

Hier findet man eine Auflistung der 15 Stoffe, die die App berücksichtigt, mit jeweiliger Erläuterung.

Weiter sind dann nochmal die Funktionen der App erklärt und was es mit den Chemikalien auf sich hat.

Betrieben (heißt das so?) wird ToxFox von BUND e.V. (Bund für Umwelt und Naturschutz), die Produktinformationen (umfasst ca. 80 000 Produkte) stammen von Codecheck.info. Die Hinweise stammen vor allem von Verbrauchern, daher wird für die Richtigkeit nicht garantiert, man kann aber auch Produkte selbst hinzufügen und fehlerhafte Beschreibungen melden.

Die App gab es lange nur für Apple Nutzer und als Webseite, aber nun auch für Android. Und das Beste: KOSTENLOS!

 

Fazit:

Klar, man kann sich nie darauf verlassen, ob die Infos auch tatsächlich stimmen und ob sie nicht geschmiert sind, und am Ende ist es eh jedem selbst überlassen, was er damit macht.

Viele überlegen es sich zwei Mal, z. B. ein anderes Haarspray oder Make Up zu benutzen, wenn sie herausfinden, dass es gesundheitliche Schäden verursachen kann. Aber der Mensch ist auch ein Gewohnheitstier und will nur ungern etwas verändern, und schon gar nicht Dinge wie tägliche Kosmetikrituale.

Aber vielleicht fühlt sich ja doch der ein oder andere dazu angeregt, sich Gedanken zu machen und vielleicht ein bisschen mehr drauf zu achten, was und vor allem wie viel sie oder er an Kosmetika kauft.

Und ausprobieren kann man die App auf jeden Fall. Ich finde sie benutzerfreundlich und schön farbig. Und koscht ja nix ;)9

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